Weihnachtsbäckerei zum Mitnaschen

Minilama fragt schon seit Ende November, wann wir endlich Plätzchen backen. Die armen Kinder sind auch ohne Fernseher total weihnachtlich und adventlich aufgedreht und reden seit Wochen nur von Adventskalendern und Geschenken und sonstigem Krams. Da sind wir Eltern noch ganz woanders unterwegs, da kommt es aus dem Kindermund „Ich hab gar keinen Adventskalender, überhaupt keinen.“
Das haben wir Eltern natürlich einen Schreck gekriegt. Wir wussten, was es nicht geben soll: Sowas, so was oder so was – obwohl ich beim Kauf aller drei Kalender den meisten meiner Kinder eine große Freude gemacht hätte. Ich habe gelesen, dass ein deutsches Kind im Schnitt im Wert von 280 Euro vom Christkind beschenkt wird und bin total erschrocken. So viel ist es hier denke ich nicht (ich kenne ja nicht die Gaben der Schwieger-Großeltern), aber wenn es um Konsum geht, bin ich eher kritisch, und kaufe eher Sachen, die man auch echt brauchen kann, wiederverwerten kann, gut weitergeben kann, die pädagogischen Mehrwert haben und die einigermaßen nachhaltig sind.
Und nur Schokolade wollte ich auch  nicht, weil ich den Kindern nicht täglich Schoki geben will. Mit fertigem Süßkram bin ich geizig, eigenen Kuchen oder Schokopudding dürfen die Kindern so viel essen bis es leer ist, aber abgepackte Riegel und sowas gebe ich nur sehr spärlich aus, weil man da nicht weiß, was drin ist. Und Zähneputzen ist hier auch so ein Thema…
Aber was denn dann? Ende November, ganz kurz vor knapp hatte ich dann die zündende Inspiration beim Bummeln durch unseren Buchladen. Mit nach Hause kam ein schöner Magnetkalender und für abends ein Buch und eine CD mit 24 Geschichten. Die CD hören alle drei Kinder und die Geschichte gibt es als Einschlafgeschichte für Minilama.  Ich bin zufrieden, vor allem, da nicht Unmengen Müll und Plastikkrams im Haus herumfliegen, sondern wir auch was davon „haben“, also gemeinsame Zeit und gemütliches Zusammensitzen abends.
Bisher sind auch die Kinder begeistert.

 

 

Und die Kekse gibts natürlich auch.
Am liebsten backe ich mit den Kindern ohne Ei, einfach, damit kein rohes Ei im Mündchen landet.

Gern haben wir diese Puddigkekse

Man braucht

180 g Butter
70 g Puderzucker
180 g Dinkelmehl
2 Päckchen Vanille oder Schoko-Puddingpulver

Was man machen muss
Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach Mehl und Puddingpulver dazu mischen. Den Teig 1 Stunde in Folie gewickelt kühlen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, auf ein Blech setzen und mit einer Gabel flach drücken. Backen: 180 Grad, 12 Minuten.

 

Zum Verzieren eigenen sich die einfachen Ausstechkekse

Es ist ein basis Knetteig ohne Ei.

Man braucht
150 g Dinkelmehl
1 Msp. Weinsteinbackpulver
50 g Zucker
100 g weiche Margarine

Was man machen muss
Mehl und Backpulver mischen, übrige Zutaten hinzugeben, mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Alles zu einer Kugel formen. Ausrollen, ausstechen und 12 Minuten bei 180 Grad backen.
Auskühlen lassen und verzieren.

Alltagsästhetik: Selbst mit Liebe gekocht statt mal eben gekauft – Brei für meine Babylamas

Alltägliches kann erstaunlich schön sein, wenn man es aus einem anderen, einem unerwarteten Blickwinkel betrachtet. Die Schönheit des Alltags möchte ich in der Reihe „Alltagsästhetik“ einfangen.
Ein Bild, ein paar Sätze, flüchtig wie der Augenblick.

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Eine Tagesration für die Babylamas (von links nach rechts: Obstbrei, Milchbrei, Mittagsbrei). Ein schönes Bild, wenn es mir gelingt, morgens alle drei Mahlzeiten vorzubereiten. Obstmus aus heimischen Biofrüchten, Kartoffeln und Möhren von daheim. Wenn alles schon so schön vorbereitet im Kühlschrank steht, gelingt uns der kulinarische Tag gleich umso besser:

5.30 Uhr aufstehen, anziehen
6,45 Uhr 200 ml Fertigmilch plus Vigantolette
12.00 Uhr 150 g Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
15.00 Uhr 200 g Getreide-Obst-Brei
18.00 Uhr 200 g Milchbrei
zwischendurch abgekochtes Wasser nach Bedarf

Plastikfrei – ein Zwischenbericht und Rezept für veganen Brotaufstrich

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Alphalama und ich sind momentan besorgt über die steigende Menge an Plastikmüll in unserem Haushalt. Zum einen ist das einem vergößerten Bestellaufkommen geschuldet: Wenn wir was brauchen, überlegen wir merhmals, ob wir mit allen Kindern in die Stadt fahren sollen, um es zu kaufen. Und daher bestellen wir das meiste im Non-food-Bereich gerade im Versandhandel. Da kommt neben Unmengen an Papiermüll, dem wir grade auch nicht Herr werden (besonders seit dem Küchenkauf) auch sehr viel Plastik zusammen.
Milchpulververpackung, Joghurtbecher, Milchtüten, Butterverpackungen und Käseverpackungen füllen gerade unermüdlich unsere Gelben Säcke, ebenso wie – mangels Ruhe leider – Brotverpackungen.
Daher haben wir unser Konsumverhalten gemeinsam genauer unter die Lupe genommen und die eben genannten Müllproduzenten entlarvt. Wir kaufen im Endeffekt immer das gleiche ein, machen sehr viel selbst. Ich koche alle Mahlzeiten frisch, backe Kleingebäck, ziehe Sprossen.
Daher kann eine Änderung bei den konkreten Einkäufen dabei schon etwas verändern. Morgens und abends sowie in der Frühstückspause essen wir überwiegend belegte Brote und Rohkost. Mittags gibt es was selbstgekochtes Warmes, nachmittags Joghurt.
Gestern haben Alphalama und ich einen bewussten Einkaufsgang unternommen. Da ich auf dem Weg zur Kita überwiegend bei DM und Netto einkaufe, bekomme ich natürlich nicht alles, so wie ich es brauche. Joghurt und Milch im Glas beispielsweise oder unverpackten Käse.
Durch einen bewussten neuen Blick auf die Dinge findet sich neuer Input, so auch gestern. Milch und Joghurt kauft Alpahalama einmal in der Woche auf dem Heimweg ein, ebenso Tomatenpassata im Glas. Wir steigen von Margarine in Plastikverpackung auf Butter in Papier um. Mein Versuch, plastikfreien Käse zu erwerben ist leider wie bisher an seine Grenze gestoßen. Zwar können mir die Verkäuferinnen im Bioladen den Käse in meine Edelstahldose geben, aber: sie selbst beziehen den Käse in vakuumierter Verpackung, was das Ausdünsten von BPS auf meine Lebensmittel nicht vermeidet. Einen Käse hatten sie, der nicht im Plastik kommt, ein geräucherter Mozzarella, sehr lecker zwar, aber ich will den auch nicht auf ewig essen. Ich denke, wir werden auf Dauer den Käsekonsum einschränken- im Moment sind es knapp 500 Gramm die Woche.
Brot kaufe ich ab Sofort bei einem Bäcker, der es auch in eine Stofftüte abgibt, ich probiere aber weiter mit guten Rezepten herum. Sowohl die gekaufte Biobackmischung als auch unseres ist einfach viel zu krümelig. Die Stücke zerbröseln in der Dose, die Küche ist voller Krümel – so macht es einfach keinen Spaß.
Frischkäse haben wir schon länger vom Speiseplan gestrichen und durch Margarine ersetzt. Manchmal kaufe ich mir ein Glas mit Tomatenaufstrich, das ist lecker, allerdings ziemlich teuer.
Daher experimentiere ich schon länger mit einem guten Selbstmachrezept und möchte es gern mit euch teilen:
Zutaten
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Löffel Olivenöl
400 ml Passata
3 Löffel Tomatenmark
70 g Dinkelmehl, frisch gemahlen
500 ml Wasser
2 Esslöffel frische Kräuter
1 Löffel Salz
1 Löffel Pfeffer
1 Löffel Curry
1 Löffel Paprika

Zubereitung
Zwiebeln und Knoblauch anbraten, einen Teil des Mehls einrühren, runterschalten. Wasser und Tomate hinzurühren, restliches Mehl und Gewürze dazugeben. 20 Minuten köchlen lassen und reduzieren.
In kleine Portionsgläser füllen, einfrieren.

 

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Kühlschrank – plastikarme Variante

Alltagsästhetik – Kinderglück mit Schokoguss – Oder: „Noch ein Stückchen Rüssel, Minilama?“

Alltägliches kann erstaunlich schön sein, wenn man es aus einem anderen, einem unerwarteten Blickwinkel betrachtet. Die Schönheit des Alltags möchte ich in der Reihe „Alltagsästhetik“ einfangen.
Ein Bild, ein paar Sätze, flüchtig wie der Augenblick.

 

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Die waren alle so schnell im Mund verschwunden, dass ich kein gestelltes Bild mit Leckereien auf dem schönen Teller vor der netten Blühpflanze mehr machen konnte. Dass ich die Sterne drüber streuseln durfte (und sie nicht gleich im Mund verschwunden sind, so gleich aus der Tüte) hat mich sehr gewundert.
Und dann „Wer will noch ein Stückchen Rüssel?“. Für mich als Fleischverächterin einer jener Sätze, die ich eigentlich nie aussprechen wollte. Aber so leckerer Sandkuchenteig mit Schokogarnitur ist natürlich die Ausnahme.

Zwillinge? Das können wir uns aber nicht leisten! Kinder und Geldsorgen – 7 Tipps vom Profi

 

 

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Wenn Menschen mir gegenüber ihre Gedanken auskotzen (sorry), warum sie keine Zwillinge wollen und lieber eine Reduzierung im Mutterleib erwägen würden als die Kinder auszutragen (das ist jetzt keine drastische Übertreibung, ich habe das schon live gehört, von jemanden, der direkt neben meinem Kinderwagen stand), kommt neben der üblichen Überforderungsmelodie und der Angst, den eigenen Egoismus etwas ruhen lassen zu müssen („da haben wir ja gar keine Zeit mehr für uns.“) auch die Sorge ums liebe Geld. „Das können wir uns nicht leisten“. Habe ich schon oft gehört.
Nur kurz noch zu den Nicht-Argumenten, die ich grade genannt habe: Kinder kann man nicht planen, auch wenn uns die moderne Medizin was anderes vormacht. Die Fruchtbarkeit ist kein Schalter, den man einfach umlegen kann, und so manche Frau ist nach einer längeren Pillenphase schockiert darüber, wie lange sie daraufhin ungewollt unfruchtbar ist. Manche bekommen Kinder trotz Verhütung, andere können keine bekommen und hätten gern welche. Wieder andere haben überhört, dass Fruchtbarkeitsbehandlungen die Wahrscheinlichkeit auf Mehrlinge erhöhen und dann zugestimmt, dass drei Embryonen eingesetzt werden. Und wenn sie dann mit Drillingen schwanger sind wollen sie als erstes eine Reduzierung.
Jeder kann ja machen, was er will – ich jedoch halte das ganze Geschwätz rund ums Kinderkriegen für großen Unsinn und Reduzierungen im Mutterleib für den Oberhammer.
Kinder sind ein Geschenk und ich bin glücklich, dass ich so gut beschenkt worden bin. Wie schon mal gesagt, ich hätte auch Drillinge genommen und das mit Kusshand.

Nun wurden es aber Zwillinge und zwar zwei sehr süße. Aber sind die auch unser finanzieller Ruin? Viele unserer Bekannten befürchten, dass zwei auf einmal ihnen finanziell den Hals brechen würden. Wegen Zimmeranbau, Ausstattung, Familienkutsche und Verdienstausfall.
Ich habe euch heute sieben Spar-Tipps zusammengestellt, so dass man sich auch ohne Angst direkt auf seine Zwillinge freuen kann.

  • Pflege
    Weniger ist mehr. Wir machen zusätzlich vieles selbst und verzichten weitestgehend auf Einwegprodukte wie Einmalwaschlappen oder Feuchttücher. Auch Zinksalbe habe ich keine mehr daheim, sondern Heilwolle und Bouretteseide, Waschlappen aus Baumwolle, Rapsöl.
    Und waschen unsere Windeln. Das spart irre viel Geld, grade bei den Zweitgeborenen. Mein Tipp: Geht weg von den netten AIOs mit den schönen Motiven. Mit 15 Euro aufwärts pro Stück kommt ihr so nicht weiter, wenn ihr zwei Hintern zu bedecken habt.
    Einen Haufen Bindewindeln gebraucht kaufen, aus alten Handtüchern rechteckige Einlagen nähen und für nachts gut gebrauchte (das heißt: gut eingewaschene) Popolini besorgen und in jeder Größe maximal 6 Überhosen.
  • Ausstattung
    Eine zentrale Erkenntnis meinerseits ist: So vieles, das angeblich unumgänglich ist, ist eigentlich nicht nötig. Ich habe keinen Tripp Trapp, kein Babybay, kein Geuther Laufgitter, keine Nonomo Federwiege, kein RingSling, keine extra Fußsäcke, keine Schonbezüge für die Kindersitze und auch keinen Raumluftbefeuchter.
    Warum? Weil ich es nicht brauche. Schon gar nicht im Doppelpack.
    Wenn ich merke, das etwas fehlt, schaffe ich es an. Nicht vorher. Außer die Basics: Kindersitz fürs Auto (neu!), Erstausstattung, Glasfläschchen.
    Es gibt Mehrlingsrabatte bei vielen Onlineversendern. Außerdem kann man auf Flohmärkten und bei Kleinanzeigen einiges besorgen. AM besten in Paketen wegen der Versandkosten. Interessant ist die Rubrik „zu verschenken“ – da habe ich Minilamas erste Lederschuhe von Alana her und auch seine Kitagrundausstattung (Latzhosen, Longsleeves). Das wollte eine Mama aus Berlin loswerden gegen Versandkosten.
    Es gibt auch Umsonstläden und Secondhandläden. Man darf sich nur nicht „schämen“ oder so.
    Klug ist es auch, die Sachen, die man selbst nicht mehr braucht weiterzuverkaufen, um so Geld fürs Neue zu bekommen.
    Wir haben einiges von unseren Eltern bekommen aus unserer eigenen Kindheit. Da gibt es auch manchen Schatz zu heben. Freunde, Bekannte und Verwandte helfen seht gern aus, wenn man sie fragt – das ist meine Erfahrung.
  • Anschaffungen
    Neues Haus? Anbau? Familienkutsche? Luxuskinderwagen?
    Was Neuanschaffungen angeht gilt: Ruhig durchatmen. Ein Anbau oder ein neues Haus ist sicher nicht sofort nötig. Babies teilen sich gern ein Zimmer, also kein Problem. Und viele Zwillinge wollen später zusammen schlafen. Bis sie das Gegenteil artikulieren hat man genug Zeit, in aller Ruhe zu überlegen und zu sparen.
    Was das Auto angeht, kommt es auf die Infrastruktur an, wo man lebt. In jedem Fall muss nicht sofort der Sharan vorm Haus parken. Sicher nicht. In meinen Nissan Micra bekomme ich alle drei Kinder rein und Alphalama sitzt erstaunlich bequem hinten in der Mitte. Und für Urlaubsfahrten leiht man sich im Zweifel ein Auto – aber auch das ist noch in weiter Ferne zu Beginn. Wir haben für 150 Euro einen Schalter in Alphalamas Focus einbauen lassen, mit dem er den Beifahrerairbag ausschalten kann, und schwups war die Familienkarre fertig.
    Und der Kinderwagen? Da kann man auch arm werden. Muss man aber nicht. Zuerst muss man sich – unabhängig von den schönen Bildchen der Wagen – klar werden, was man braucht: Leichter wendiger Stadtwagen (wobei das auch eher ein Euphemismus ist bei einem Doppelwagen) oder ein robuster „Schaffer“, der auch durch den Wald fahren kann? Muss der Wagen ins Auto passen? (Das tut unserer z.B. nicht, ist aber kein Problem, da wir unterwegs das Tuch nutzen, jeder eins) Wenn das geklärt ist: Ebay öffnen, Kleinanzeigen öffnen und in Ruhe suchen. Mein Hartan hat mich mit Fußsack und Regencover 195 Euro gekostet, läuft schon 6 Monate täglich knapp 10 Kilometer und ich werde ihn sicher weiterverkauft bekommen.
  • Eigene Gewohnheiten überdenken
    Jeder Schuldnerberater setzt erst mal an den Gewohnheiten der Leute an und versucht auf diese Weise die Fixkosten zu minimieren. Und das ist auch ein guter Tip, wenn man sich Sorgen über die finanzielle Reichweite macht angesichts eines Kindersegens. Haushaltsbuch führen ist ein erster guter Schritt. Dabei sieht man schnell die Geldfresser. Alle 3 Wochen zum Haare färben zum Frisör? 1 Mal im Monat zum Nageltermin? Das Fitnessstudio, in das mal kaum geht? Zeitschriftenabos, Skyabo, regelmäßig auswärts essen und Kino…
    Man sollte sich fragen: Was wollen wir uns gönnen? Was können wir sein lassen? Was ersetzen?
    Als ich mit Minilama schwanger war, fing ich an, meine Schränke, meine Regale und Kommoden durchzugehen. Schritt für Schritt sortierte ich aus, was ich nicht mehr brauchte und gab es weg oder verkaufte es. Wir haben nichts mehr, was nur zum „Schönstehen“ ist. Bei drei Kindern wäre das ohnehin nur eine Belastung.
    Luxussachen wie Zeitschriften, BezahlTV oder Essengehen und Fitnessstudio sollte man realistisch auf den Prüfstand stellen: Was geht mit Kind? Auf was kann ich verzichten?
    Zeitschriften kann man weiterverkaufen oder sich selbst gebrauchte zulegen. Bücher kann man aus der Bibliothek entleihen. Ein gebrauchter Crosstrainer, den man regelmäßig benutzt und ein paar Walkingstöcke ersetzen unter Umständen das Fitnessstudio, in das man kaum geht.
    Selbst (vor)kochen oder eine leckere Stulle einstecken anstelle Kantinenessen oder täglicher Kioskkauf auf der Arbeit spart richtig Geld.
  • Ernährung
    Selbstmachen ist preiswerter als fertig kaufen. Möhrenbrei kann man super vorkochen, ebenso wie das Obstmus. Das ist keine echte Arbeit und spart richtig Geld. Und da man ohnehin zuhause ist, gilt auch die Ausrede „zu wenig Zeit“ nicht. ;)
  • Spiel und Spaß
    Spielsachen kann man prima gebraucht auf Flohmärken oder bei Kleinazeigen bekommen. Meine Kinder haben sogesehen nichts Neues, sondenr eine Mischung aus Lamasus‘ Schätzen und Flohmarktfunden und Selbstgenähtem und Selbstgehäkeltem, meist aus Stoff- und Wollresten. Eine schöne Schwangerschaftsbeschäftigung übrigens.
  • Hobbies
    Babykurse und spätere Hobbies sind durchaus teuer. Für Minilamas Schwimmkurs habe ich knapp 100 Euro hingelegt, die Krabbelgruppe hat 30 Euro für 8 Treffen gekostet. Der zweite Zwilling zahlt meist ungefähr die Hälfte. Daher sollte man sich überlegen, welchen Akzent man setzt: Musik? Sport? Gemeinschaft? Und vor allem richtig gucken. Bei uns gibt es einen Kindertreff, der kostenfrei ist, das Schwimmbad bietet Wassergewöhnung an, die neben dem Eintrittsgeld nichts kostet, die Musiksachen gibt es oft auch auf CD und zu PEKIP gibt es gute Bücher.
    Und wenn die Kinder größer sind: Einen Akzent setzen und nicht 10 Sachen anbieten. Wenn z.B. die Musikschule preisintensiv ist, warum nicht Paten oder Großeltern um Unterstützung fragen anstelle eines Sachgeschenks zum Geburtstag?
    Neben der teuren Ballettschule gibt es Tanzgruppen für Fastnacht, die Ähnliches lehren und preiswerter sind, der Sportverein im Ort ist meist preiswert und schwimmen kann man super beim DLRG. Örtliche Kapellen und Musikvereine sind gerade für Nachwuchsmusiker oft sehr preiswert. Hier lohnt das Nachfragen.

    In diesem Sinne