Spätsommerliche Filmtipps – Klassiker und neue Lieblinge aus Lamasus‘ Filmbibliothek

Filmtips habe ich diesen Sommer ja schon das eine oder andere Mal gegeben (klick, klick, klick). Ich dachte mir, ich schließe den Sommer ab mit einer letzten Runde wirklicher Schmankerl – quasi als Überleitung von den Sundowner-Filmen hin zu den kuschligen Herbstabendfilmen.
In der letzten Zeit habe ich zwei Klassiker wieder ausgegraben und einen neuen Lieblingsfilm dazu entdeckt:

  • Burn after reading
    Ein schön besetzter Film, der interessante Ecken von Washington D.C. zeigt – und dabei herrlich obskur zeigt, wie sich aus Nichts eine große Verwicklung ergeben kann, die sogar den russischen Geheimdienst beschäftigt. Wer Skurriles à la Tom Sharpe  mag, wird hier seine Freude haben.
  • Brügge sehen und sterben
    Colin Farrell in einer ungewohnten Rolle: Der Auftragsmörder hat einen ungewollten Kollateralschaden in einer Kirche angerichtet und soll nun mit seinem Kollegen in Brügge etwas ausspannen. Brügge ist eine wundervolle Stadt und man bekommt einen guten Einblick in die Schönheit des Venedig des Nordens. Allein dafür liebe ich den Film. Die Krimigeschichte und das düstere Timbre des Films tun ihr Übriges, um den Film zu einem absoluten Geheimtipp zu machen.
  • Wenn ich bleibe
    Ist eine Buchverfilmung. Das Buch kenne ich bisher noch nicht (muss ich aber ändern), denn die Geschichte der jungen Musikerin Mia, die aufgrund eines Unfalls im Koma liegt und zentrale Episoden ihres Lebens noch einmal erlebt – eben unter der Fragestellung „was wäre, wenn ich bleibe?“ – ist sehr gefühlvoll und ansprechend umgesetzt. Eine schöne Liebesgeschichte steht im Hintergrund und das Zusammenleben als Familie mit allen Höhen und Tiefen. Genau mein Geschmack, bittersüß.

Sundowner-Filmtips für warme Sommerabende

Heute möchte ich wieder einige Film- und Lesetipps mit euch teilen. (Die beiden ersten aus der Reihe finden sich hier und hier), denn Sommerzeit ist für mich auch immer Programmkinozeit; abends daheim in der noch zu großen Hitze des Tages einen kleinen Sundowner-Film mit den Liebsten anschauen ist für mich schon immer der perfekte Abschluss für einen Sommertag gewesen.

Vier Filme kann ich unumwunden empfehlen. Die haben mir gut gefallen und waren ein richtiger Gewinn beim Ansehen:

  • The pretty one *: Hier geht es um ein eineiiges Zwillingspaar, bei dem die eine Schwester den Absprung von zuhause geschafft hat, während die andere ein symbiotisches Verhältnis mit dem verwitweten Vater eingegangen ist und als Person so gut wie keine Anerkennung erfährt. Als bei einem Autounfall eine der beiden stirbt, bekommt die andere ganz neue Entfaltungsmöglichkeiten – und kann in die Schuhe der anderen schlüpfen. Ein anrührendes Zwillingsdrama, das zeigt, wie manches Leben so gefangen ist, das es kaum Gestaltungsoptionen zu geben scheint.
  • Frau Ella* Ist eine  Buchverfilung über eine unerwartete Begegnung von alt und jung im Krankenhaus und die sich daraus entspinnende Freundschaft. Die Verfilmung finde ich sehr zart und einfühlsam, eine richtige Entwicklungsgeschichte der beteiligten Personen.
  • Ganz weit hinten* Weil seine Mutter einen neuen Freund hat, muss Duncan sich nun in den Sommerferien in dessen Haus von dem passiv-aggressiven Mann quälen lassen. Die Mutter scheint die Demütigungen nicht wahrzunehmen und beim Zusehen wird einem regelrecht anders, wenn man sich die Sprüche anhört, mit denen der 14jährige beschimpft wird. Auch im Auto sitzt der Junge im Kofferraum – ganz weit hinten  eben. Er würde daher lieber zu seinem Vater ziehen, da er sich einen Ausweg aus der Situation erhofft. Im Lauf der Ferien spürt man die Fragilität der Beziehung der Mutter und auch, wie sehr sie sich erniedrigt, um die Beziehung aufrecht zu erhalten. Duncan kann die Situation kaum ertragen und geht daher tagsüber immer häufiger auf Streifzüge. Unterwegs kommt er zu einem Wasserpark, wo der lebenslustige Chef ihn unter seinen Fittiche nimmt und sein Selbstvertrauen mehr und mehr aufbaut. Am Ende des Sommers ändert sich einiges. Sehr empfehlenswert.
  • Wers glaubt wird selig* Eine bitterböse Satire über einen evangelikalen Prediger, der von sich und seiner Sache mehr als überzeugt ist. Als er aus Versehen einen religionskritischen Professor anschießt, muss er sich entscheiden, ob er zu dem Unfall steht oder die Sache einem Gemeindemitglied in die Schuhe schiebt – um seine großen Zukunftsprojekte nicht zu gefährden. Das Komplott gerät rasch völlig außer Kontrolle, Fanatismus, religiöse Opferbereitschaft treten auf den Plan. Und wer ruft den Prediger ständig mit unterdrückter Nummer an? Sollte es etwa der Teufel selbst sein, der sein Projekt von der Siedlung auf dem Berg boykottieren will? Viel Spannung, viele kleine Nebenschauplätze, die zum Ganzen beitragen, witzig und zugleich böse.

 

Zum Abschluss noch was für alle mit leichter Zwangsstörung: Alle, die es gern ordentlich haben und Chaos nicht gut ertragen können, wird dieser Link sicher ordentlich verstören.

Drei wirkliche Filmtips aus dem Programmkino – ungewollte Schwangerschaft und Adoption

Ich liebe Programmkino, schon immer. Filme mit Tiefgang, die einen in neue Welten entführen, einen neuen Blickwinkel aufzeigen und die Lebensweisheit eines Menschen in gebündelter Form vortragen. Ich finde ja ohnehin, dass es kaum etwas Interessanteres gibt als die Erfahrungen und die Lebensgeschichten von Menschen, gerade, wenn sie die Betroffenen zu einer tiefen Einsicht über ihre Existenz und deren Sinnhaftigkeit verholfen haben.
Im Herzen bleibe ich einfach immer die Philosophin, die voller dem Staunen über die Welt, dem thaumazein, nicht über die verwunderte Frage:“Wozu?“ hinauskommt.
Zum Glück bietet mir mein Beruf ausreichend Möglichkeiten, genau mit diesem Nukleus der menschlichen Existenz in Kontakt zu kommen.
Und weil gerade Filme sich so wunderbar dazu eignen, mit anderen Menschen auf ganz tiefe und unverstellte Weise ins Gespräch zu kommen, bin ich stets auf der Suche nach neuem Futter – für die Abendveranstaltung, den Workshop, die Lehreinheit.
Einer unserer Lieblingsfilme hier bei den Drei Lamas ist schon länger der Steifen „Juno„*, bei dem es um eine ungewollte Teenagerschwangerschaft geht. Wie das eigentlich ja oft verwendete Thema aufgearbeitet wird, finde ich einzigartig.  Das mag am Regisseur Jason Reitman liegen, dem es gelingt, die Handlung auf ein angenehmes Maß zu verlangsamen, den Zwischentönen viel Raum zu lassen und die jugendlichen Akteure sehr realistisch zu zeichnen. Dabei ist die Umwelt, in der der Film spielt auf eine besondere Art retro und die Beziehung zwischen den Hauptdarstellern wird derart zartfühlend dargestellt, dass es fast zu schön ist.
Juno, die als Jugendliche ungewollt schwanger wird, geht auf ihre Art mit dem Thema um – gerade das lässt viel Diskussionsspielraum.
In der letzten Zeit habe ich zum Themenfeld ungewollte Schwangerschaft und Adoption noch zwei weitere Filme entdeckt, beides echte Schätze. Philomena * basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt das kirchlich vorkonziliare  und materiell mittellose Irland, in dem junge, ungewollt schwanger gewordene Mädchen oft keinen Rückhalt und keine Unterstützung hatten. Philomena, die in ihrer Verlassenheit Aufnahme in einem Kloster gefunden hatte, muss erleben, wie ihr kleines Kind ohne Absprachen mit ihr von einem fremden Paar adoptiert wird. Noch als gealterte Pensionärin denkt sie jeden Tag an ihr Kind und bricht erst kurz vor dessen 50. Geburtstag ihr Schweigen über die Vergangenheit, zu sehr sind Trauer, Schuldgefühl und die Sicherheit, eine große Sünderin zu sein, miteinander verquickt. Ihre Tochter stellt einen Kontakt zu einem Schriftsteller und Journalisten her (dessen Biographie, Karriereschwierigkeiten und fundamentale Kirchenkritik ebenfalls im weiteren Verlauf einen immer größeren Platz einnehmen), der bei der Suche nach dem Sohn helfen soll.
Philomena lässt sich auf eine große Suche ein, um hinterher wieder an den Ursprungsort zurückzukehren. Die Auflösung der Suche und Philomenas Reaktion kommen schockierend und unerwartet daher und hinterlässt den Zuschauer (zumindest einmal mich) sprachlos, staunend und nachdenklich. Wenn man sich klar macht, dass der Plot keine Fiktion ist, sondern auf Tatsachen beruht, noch einmal mehr.
Der dritte Film in der Reihe, Mütter und Töchter, * ist ein Film, der die Schicksale dreier, zunächst völlig unabhängig voneinander erscheinender Charaktere, erst gefühlvoll vorstellt und dann deren Bande zueinander verdeutlicht.
Auch hier steht eine ungeplante Schwangerschaft am Anfang der Begebenheiten. Die junge Mutter wird von ihrer Mutter dazu gedrängt, das Kind zu Adoption freizugeben und erlebt damit einen Verlust, den sie in keiner Sekunde ihrer Existenz vergessen kann. Sie pflegt ihre mittlerweile gebrechliche Mutter und ist ein verschlossener, abweisender Mensch geworden. Es gelingt nicht, mit ihrer Mutter über das Erlebte zu sprechen, vielmehr übt ihre Mutter auch bei der mittlerweile über 50jährigen einen zerstörerischen Druck aus, der die Verschlossenheit den Menschen gegenüber verstärkt und neue Beziehungen im Keim erstickt. Erst nach dem Tod der Mutter erfährt sie von deren Pflegerin, wie sehr diese sich Vorwürfe gemacht hatte, erst jetzt kann sie nach ihrer Tochter suchen, erst jetzt sich anderen Menschen öffnen und über ihre Geschichte sprechen.
Ihre Tochter Elizabeth hatte als Adoptivkind kein gutes Leben und ist nun zwar beruflich erfolgreich, jedoch persönlich haltlos und stets in Distanz zu anderen. Auch sie denkt häufig an ihre Mutter, was sich verstärkt, als sie ungeplant schwanger wird – etwas, dass sie mit ihrer frühen Sterilisation eigentlich hatte verhindern wollen.
Eine junge Konditorin kann keine Kinder bekommen und möchte nun den Weg der Adoption einschlagen. Obgleich ihr Mann sie zunächst scheinbar unterstützt, bröckelt die Beziehung immer mehr bis zum vollständigen Bruch, da ihre Unfruchtbarkeit für ihn zunehmend die Liebesbeziehung infrage stellt.
Der Film ist sehr leise, sehr langsam geschnitten, offenbart ganz viel Verlorenheit, Trauer, Wut und Unsicherheit – und zeigt, wie das Leben zweier Menschen manchmal durch kleine Versehen, kleine Missgeschicke eine mehr als unerwartete Wendung nehmen kann. Auch hier: Viel Potential zum Austausch und zum Nachdenklich-Zurückbleiben.

Sommertage – Lesetipps und Ansehtipps – ernst und leicht

An so schönen Tagen wie im Moment darf guter Lesestoff nicht fehlen. Und auch für die langen Abende bin ich immer wieder auf der Suche nach netten Anregungen.
Die Sommerpause der viel geliebten Serien hat ja schon begonnen, daher müssen wir uns nach Alternativen umsehen, wenn wir die 4. Staffel New Girl * angesehen haben. Die Staffel ist tatsächlich wieder umwerfend geworden. Zu Beginn der Serie habe ich sie wegen der Schmitt-Witze gemocht, jetzt wegen des Tiefgangs, der immer wieder durchscheint.

Aktuell nehme ich angesichts der guten Verfilmung ein fast vergessenes Familienepos wieder zur Hand: Der Geschmack von Apfelkernen *. Immer wieder schön zu lesen. Manchmal mag ich diese Epen, die die Geschichte einer ganzen Familie nach und nach aufrollen, um zu erklären, wie eine konkrete Person zu der wurde, die sie ist, was sie prägt, welche Altlasten sie quälen usw.

Bei meiner Filmsuche schaue ich mich auch gern in den Bereich Jugendfilm und bin in zweierlei Hinsicht fündig geworden: Lustig und dabei doch etwas ernst und wirklichkeitsnah und mit echtem Tiefang:

Was Lustiges für die abendliche Zeit, in der es noch nicht abgekühlt ist habe ich erst letzte Woche angeschaut: Wahrscheinlich kennt es schon jeder – außer mir. Aber ich fand den Film * über die Goethegesamtschule, wenngleich er alte Themen verwendet, ganz witzig -und ein bisschen Wirklichkeit steckt schon dahinter, gerade, wenn die Verzweiflung der Jugendlichen und ihre Zukunftssorgen gezeigt werden.

Wirklich unter die Haut geht die Verfilmung der Jugendbuchs „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„. Wer ernstere Filme mag, ist hiermit gut aufgestellt. Schön für die Schule, gut aber auch als Diskussionsanreger für die Zuschauer. Programmkino mit anschließender Diskussion mag ich immer.

Für nebenher empfehle ich Gossip Girl *. Die Serie hat einige sehr tiefe Stellen und zeigt ansonsten eine anregend fremde Welt. Ich mag es, wenn Serien mir was ganz Anderes und Neues zeigen.

Einen ernsten und sehr bewegenden Artikel habe ich vor Kurzem in der Zeit entdeckt. Pränataldiagnostik ist ja immer wieder ein Thema der Medien, erscheint immer häufiger auch in Familienzeitschriften, das Dammbruchargument wird gern verwendet, wenn die Rede von neuen medizinischen Möglichkeiten ist. Jeder Gynäkologe geht auch mit den neuem Möglichkeiten anders um, hat auch eine eigene Wahrnehmung von Spätgebährenden, scheint es mir. Es macht ja schon einen Unterschied, ob ein Arzt einen Test als unabdingbar oder als optional darstellt, ob er darüber aufklärt, was eine bestimmte Behinderung bedeuten kann und wie die Frauen begleitet werden, denn behinderte Menschen sind für viele Menschen uns nicht länger Teil ihres alltäglichen Erlebens. Betroffene sind sehr auf das Umfeld angewiesen. Besonders schockierend war für mich daher die ablehnende Reaktion in Bezug auf das Kind im Umfeld der ersten interviewten Familie angesichts der Diagnose Down-Syndrom; auch das Unverständnis über die tiefe Trauer, die sich später zeigt und die Abwesenheit eines Bruders bei der Beisetzung.

Wer sich mehr über Naturtextilien informieren möchte, findet hier  einiges Neues.

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Die liebsten Serien der Drei Kleinen Lamas: Serientipps deluxe

Alphalama und ich sind Serienfans. Schon seit unserer Kindheit. Duck Tales, He-Man, Mila Superstar – daran erinnere ich mich gerne zurück. Und an die Curiosity-Show, die kleine Maus Philipp, die Biene Maja und an viele, viele andere. An Heidi sowieso.
Serien begleiten uns nach wie vor, daher ist es super. dass viele schöne Serien von früher mittlerweile auf DVD erhältlich sind und man sich auf diese Weise die Sammlung vervollständigen kann. Abgesehen davon hat man mit Kind kaum Zeit für einen ganzen Film, eine Folge irgendwas kann mal vorm Schlafengehen immer noch ansehen.
Ganz prominent sind in unserem DVD-Schrank folgende Serien, die wir auch sehr auf DVD empfehlen kann.

Lamasus

  • Friends * Meine absolute Lieblingsserie. Kann man in jeder Lebenslage schauen. Die Charaktere sind liebenswürdig, die Story ist nicht zu unerwartet, schön für nebenher. Auch klasse für ein Quiz (Eine Szene zeigen und fragen, wie es weitergeht). Meine Sammlung besteht schon seit Studientagen, sie verlässt das Haus nicht, sie steht auf der Liste, was im Notfall zu retten ist, ziemlich weit oben. Hat mir und meinen Studienfreundinnen über manch schwere, stressige Zeit hinweggeholfen.
  • Die wilden 70er * Eine abolute Kultserie. Allein die Kostüme sind derart super, dass man die Serie allein aus Modegründen ansehen könnte. Meine aktuellen Lieblingsschuhe habe ich hier zum ersten Mal entdeckt und nach einer längeren Suche im Internet entdeckt: Adidas Gazelle, pink*. Bald kann ich sie wieder ausführen, da freue ich mich gleich doppelt auf den Frühling.
    Die Story ist natürlich auch sehenswert, das ging jetzt etwas unter. Schön ist z.B. die Folge, in der Eric zum ersten Mal Star Wars sieht und total begeistert davon ist – da habe ich gleich auch noch mal das Meisterwerk von George Lucas in den Player geworfen. Wahre Filmkunst, sage ich da nur!

Alphalama

  • Dr. House * Die Ironie und die abgefahrenen Charaktere, die medizinischen Hintergründe und die verwobenen Storyfäden reizen Alphalama. Lamasus kann hier nicht mitgucken und daher nicht so viel von der Serie berichten; Blut und mysteriöse Krankheiten machen es nervös. Alphalama schwört auf die Serie und empfiehlt sie zu 100 Prozent.
  • Futurama* Dieses Meisterwerk lieben alle drei Lamas. Futurama ist die einzige Serie, die ein nachts vor Zahnschmerzen das Haus zusammenbrüllendes Minilama ablenkt und wieder beruhigt. Die außerirdischen Figuren, ihre Witze und ihre Wesenart gefallen uns allen dreien gleichermaßen. Wer Freude an scharfsinnigen Kommentaren, irren Zukunftsvisionen, Politszenarien mit R. Nixon und eine kritischen Auseinandersetzung mit den USA der Gegenwart hat, sollte hier unbedingt reinschauen. Läuft leider fast nie in Deutschland, hier sollte man die Originalversion importieren.

Minilama

  • Heidi* Als Tierfan ist das kleine Lama sehr begeistert von den liebevoll gezeichneten Tieren, auch das hysterische Intro findet seine Zustimmung, besonders natürlich wenn die ganze Herde zuhause mitkreischt. Eine zeitlos schöne Kinderserie. Wir haben dazu auch das „Buch zu Film“. Mein altes ist verloren gegangen, gebraucht war es zum Glück noch zu haben, für 50 cent oder so. Schön, um das Gesehene nochmals in Ruhe anzusehen und zu benennen. Im Buch sind die gleichen Zeichnungen wie im Film.
  • Biene Maja* Ähnlich halte ich es bei der kleinen schlauen Biene, die ich allerdings nur im Original zeige. Ja, ich will meine Biene pummlig, denn Bienen sind nunmal so, das ist ihre Erscheinungsform in der Natur.
    So ein Unsinn mit der neuen dünnen Maja und angeblich veränderten Sehgewohnheiten der heutigen Menschen. Size Zero für Bienen. Und dann am besten noch in den „modernen“ Kinderläden skinny jeans kaufen und die Kinder daheim anschnauzen, die seien zu fett für die Kleider. Nee, nee. das mache ich mal lieber nicht.
    Und daher gibt es die 1975er Biene mit Karel Gotts Intro. Das finden wir alle derart schrill, dass es schon wieder schön ist. Zur alten Biene gibt es übrigens auch ausreichend Merchandise zu erwerben, zum Glück jedoch bezahlbar. Hier habe ich wieder ein Buch zum Film angeschafft, das beim Nacherzählen unterstützten kann.
    Minilama sieht nur wenig fern – für alle, die sich jetzt wundern – meist eine halbe Folge am Stück, wenn ich es sonst gar nicht zum Inhalieren motiviert bekomme. Inhalieren ist hier nicht optional und daher muss manchmal ein wenig getrickst werden. Der Tipp kommt witzigerweise vom Kinderarzt; ich wäre selbst tatsächlich nicht drauf gekommen. Aber es macht keinen Spaß mit dem Gerät dem lachenden Kind hinterherzuhechten und es bringt zudem auch nichts außer Stromverschwendung.

Das ist also unser erster Basicbeitrag zum Thema „gute Serien“. Viel Spaß damit. Ich habe noch ein paar unbekanntere Serien in der Hinterhand, die ich nach und nach gern vorstellen möchte. Als erste schwebt mir eine Serie vor, die derart gut ist, dass ich manche Lieder im Radio nicht mehr hören kann ohne gleich youtube zu bemühen – zu witzig sind manche Szenen dort und zu untrennbar mit der Musik verknüpft. Ihr könnt euch also schon drauf freuen!

 

 

* Das sind affiliate Links