Wettelsheimer Märzen

Wettelsheimer Märzen
Wettelsheimer Märzen

Am letzten Wochenende hatte ich noch ein mal seit langem die Möglichkeit spontan ein Bier zu probieren, ohne dass ich das gezielt bestellt habe. Ein Freund hatte Bier aus einem Urlaub in Bayern mit gebracht und bot mir ein Bier einem etwas auf alt gemachten Etikett an.

Es schmeckte etwas süßlich, kaum bitter, war aber für den sonnigen Nachmittag im Garten sehr gut geeignet. Der Geschmack war ansonsten unauffällig und eher langweilig. Aber zu einem kostenlosen Bier ohne negativen Geschmack sagt man doch nie nein.

Hopfenstopfer Dark Red Temptation

Das Bier im Glas
Das Bier im Glas
Das Label
Das Label

Dieses Mal gibt es das Bier, das mich ursprünglich zur letztes Mal erwähnten Bestellung verleitet hat. Aufmerksam geworden bin ich darauf durch einen Blog-Post bei ProBierchen.

Im Gegensatz zum recht lange gelagerten Bier im Originalpost habe ich hier ein recht frisches Exemplar, das quasi noch frisch aus der Bestellung getrunken wurde.
Äußerlich ist es recht schön: ein kupferfarbenes Bier, mit halbwegs stabilem Schaum.

Vom Geruch her kommt das Bier ziemlich hopfig und bitter rüber, was sich dann auch im Geschmack nieder schlägt. Für meinen Geschmack kommt der Alkohol zu stark durch, das Bier hat fast etwas von belgischem Starkbier.

Vielleicht habe ich hier ein Montagsbier erwischt, eventuell war es auch einfach nicht kalt genug, aber meins war das Bier jetzt nicht. Schade eigentlich. Die restlichen Biere vom Hopfenstopfer waren sehr gut.

Hopfenstopfer Comet IPA

Flasche mit Label
Flasche mit Label

 

Das erste Bier über das ich hier schreiben möchte ist das Comet IPA der Brauerei Hopfenstopfer.
Ich hatte das IPA mehr oder weniger ohne große Information bestellt, da ein anderes Bier der Brauerei in einem Blog empfohlen wurde und ich die Versandkosten nicht für ein paar Flaschen bezahlen wollte. Als ich dann las, dass die Brauerei den Hopfen für einige Biere direkt hinterm Haus anbaut, habe ich mal den Warenkorb voll gemacht (die restlichen Biere werden auch demnächst noch dokumentiert).

Nun zum Bier: Nach dem Öffnen stellte sich direkt ein extrem fruchtiger Geruch ein. Nachdem ich den Geschmack und Geruch nicht direkt einordnen konnte, habe ich kurz nachgeschlagen, was denn nun dieser Hallertauer Comet Hopfen ist. Es stellt sich heraus, dass hier eine alte Sorte aus den USA in Süddeutschland wiederbelebt wurde und aufgrund der dortigen klimatischen Bedingungen einen Geschmack nach Blaubeeren ausprägt. In der Tat ungewöhnlich für ein Bier, aber sehr lecker.
Die beiden zusätzlich verwendeten Hopfensorten Saphir und Hallertauer Taurus wurden vermutlich hauptsächlich zum Bittern und für ein leicht blumiges Aroma verwendet.
Alles in allem ein sehr gelungenes Bier und nur zu empfehlen!

Hier noch ein paar Eckdaten:
Brauart: IPA
Alkoholgehalt: 6,8%
55 IBU