1000 Fragen an mich selbst #26

Seit ich bei bei Frau Frische Brise die Reihe „1000 Fragen an mich selbst“gesehen habe, überlege ich, ob ich nicht mitmachen soll. Und ja, ich habe Lust. Daher steige ich jetzt etwas verspätet ein. Wer sich für die Hintergründe usw. interessiert, hier entlang.
501. Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst?
Ja. Wenn es was Vegetarisches auf der Karte gibt, dann probiere ich gern was aus.
502. Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?
Die Bewerbung in den Heimatort. Seitdem klappt das mit der Work-Life-Balance ein bisschen.
503. Wie heisst deine Lieblingsblume?
Lilie
504. Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?
Ich befürchte, dass ja.
505. Was musst du endlich wegwerfen?
Einiges aus dem Keller.
506. Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?
Kopenhagen
507. Trägst du häufig Lippenstift?
Nie.
508. Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?
Gar nicht.
509. Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?
Nein, nie.
510. Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?
Gar nichts. ich trinke keinen Wein.
511. Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
Sportlich.
512. Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?
Ich habe eine Familie, einen guten Job und ein Haus.
513. In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?
In der Nordsee.
514. Kochst du oft Fertiggerichte?
So gut wie nie.
515. Wo fühlst du dich geborgen?
Zuhause, in der Natur.
516. Was ist dein Schönheitsgeheimnis?
Ins Bett vor 22 Uhr, kein Alkohol, kein Fleisch.
517. Bist du manchmal streng mit dir?
Immer.
518. Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?
Keine Ahnung.
519. Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?
Gestern. Ich bin immer draußen.
520. Wie schön schreibst du noch mit der Hand?
Sehr schön. Ich schreibe viel mit der Hand.

Hier so: Wackelzahnpubertät, Trotzphase mal zwei und Zahnungsschmerzen

Üblicherweise pflege ich zu sagen, dass ich hart im Nehmen bin, weil ich die Zwillinge ohne Schmerzmittel spontan zur Welt gebracht habe oder weil mein erstes Kind ein Schreibaby war. Und ich gebe auch zu verstehen, dass ich der Meinung bin, dass die Zwillinge nur weil sie zu zweit sind auf Nichts verzichten müssen, was ein Einling so bekommt (Ausnahme ist leider der Musikkurs) und laufe deshalb manchmal auch drei mal am Tag in die Kita und zurück, wenn nötig. Ich gehe auch mit allen vier Kindern zu Fuß zur Kita, weil ich es einem Einzelkind auch gönnen würde. Minilama istein sehr wissbegieriges Kind und wird von uns umfassend gefördert. Die Folge: Das Kind hat mehr Hobbies als Einzelkinder in seinem Alter, zu denen ich es jedes Mal zu Fuß bringe und abhole, trotz Vollzeitstelle bzw. Elternzeit mit Baby. Die Zwillinge gehen zum Kinderturnen mit Eltern, wohin wir Eltern sie jede Woche begleiten. Wenn es nicht anders geht, gehe ich aber auch alleine hin und turne mit ihnen – mit dem Baby in der Trage. Wie gesagt: Ich bin hart im Nehmen. Ich wickele die Kinder im Stehen am Wegesrand, ich putze das komplette Bad, weil ein Stinkerunfall passiert ist, ich habe das Fieberthermometer immer in der Handtasche, ich schiebe mit einer Hand den Kinderwagen, gebe mit der anderen Hand den Zwillingen die Hand. Meine Kinder werden auch unterwegs mit Sonnenmilch nachgecremt und wir leeren zur Not auch drei Mal auf dem Heimweg die Schuhe aus, weil Steine drinnen sind. Wir fahren ein Mal in der Woche mit allen ins Hallenbad, wir backen viel, ich koche täglich frisches, warmes Essen, wir sind immer draußen unterwegs. Die Kinder stehen spätestens um 6 Uhr morgens auf, schlafen aber schlecht und spät ein. Wie gesagt: Man muss mich nicht bemitleiden, ist schon ok wie es ist.

Aber im Moment muss ich echt sagen, sind die Grenzen etwas verschoben. Minilama ist fast Vorschulkind und entsprechend gestimmt. Es ist unheimlich selbstbewusst, sehr willensstark und oft in Meckerlaune. Außerdem will es dies und das nicht und aufs Tischdecken oder Gläser holen hat es keine Lust. Und das letzte Wort will es auch immer haben. Aber es zieht sich selbst an und aus, fönt, kämmt die Haare, macht sich ein Brot, beschäftigt sich selbst, kommt unheimlich oft ohne besonderen Grund zum Schmusen zu uns Eltern.
Die Zwillinge sind in der Trotzphase angekommen, so richtig. Mit auf den Boden werfen und schreien, mit Brüllen und Trampeln, vor allem mit Herumschreien. Und mit nein brüllen. Und mit nicht Einschlafen wollen, anstelle dessen dauernd aufstehen und durchs Haus düsen. Mit nachts ins Elternbett kommen, um dort zu rotieren und der Mama in den Rücken treten. Mit Weglaufen an der Straße und mit Kunstschwalben machen. Mit Tee verkippen und mit den Händen reinschlagen, dass es bis ans Fenster spritzt. Mit Schubsen, beißen und hauen und vor allem mit Brüllen und Schreien. Das vor allen. Das bringt mich an die Grenze, diese ständige Rumheulen und ich weiß auch oft nicht, ob wirklich was ist (Krankheit, Verletzung) oder ob es „nur“ die Unzufriedenheit ist, weil etwas nicht geklappt hat wie es soll. Die Zwillinge zeigen Reifenanzeichen fürs Sauberwerden, wollen vieles selbst machen, ziehen sich auch immer mehr selbst an, finden Orte für sich und beschäftigen sich immer länger selbst. Bis das ganze implodiert und sie eine ganze Rolle Klopapier in die Toilette werfen und abspülen wollen. Manchmal waschen sie aber auch aus freien Stücken ganz liebe die Hände. Man weiß es vorher nicht.

Babylama ist ein top Baby. So süß und so niedlich, dass wir alle ganz vernarrt sind. Freundlich und geduldig. Ist ja auch nötig als viertes Kind, dankbar und leicht zu handeln. Außer natürlich, wenn das Näschen verstopft ist (absolutes Chaos) oder wenn die Zähne zur Qual werden. Dann zeigt das Kind, was in ihm steckt. Und da wirds auch brenzlig für die Mama.
Aktuell haben alle vier längere Phasen von Wackelzahnpubertät (besonders ätzend ist das Rechthaberische in dieser Zeit – ich will doch das letzte Wort haben…), Trotzphase („Mama Hand““, Papa Arm“, „nein“, „ich will“, „Papa zudecken“ „nicht schlafen“ „selba“ und „wäääääähhhhh“) und Zahnweh („ich bin nur noch Schmerz und keiner kümmert sich“ „ihr macht das ganz falsch, ganz falsch“- wääähhhh), gerne alles zur gleichen Zeit: Da fährt Minilama mit dem Rad vor, da läuft Zwilling 1 hinterher, da hat Zwilling 2 Steine im Schuh, will aber nicht die Schuhe slbst ausziehen („Mama, du“), Babylama hat Hunger („Eben wollte ich nichts, aber jetzt WILL ich SOFORT“. Aber nicht so, anders. wäähh“), die Hose voll („Die Welt geht unter, die Welt geht unter, alles ist am Ende, wääähhh“) und Lamasus will 1. dass Minilama bitte an dem Zebrastreifen wartet, 2. dass Zwilling 1 stehen bleibt, und zwar sofort, verdammt noch mal, denn da kommt ein Auto durch die 30er Zone geflogen, 3. dass Zwilling 2 seine Schuhe selbst an und auszieht, wenigstens einen und 4. Ruhe haben, um das Baby adäquat auf den Arm nehmen und füttern zu können. Nur leider geht das grade nicht. Schön wäre es daher,wenn das Baby sich kurz ablenken ließe, vor allem da es doch vor weniger als 5 Minuten in Ruhe die Flaschen angeboten bekam, als wir noch zuhause waren und der Durst doch nicht soo lebensbedrohlich sein kann.
Anstelle dessen plagen mich diffuse Blasenschmerzen (reiner Stressschmerz), Kopfschmerz (da ich nichts  getrunken habe,wird es am Schlafmangel liegen) und Druckkopfschmerz (Lautstärkepegel) und leichte Herzschmerzen, weil ich echt Angst um Zwilling 1 und eine große Wut auf „mir kann nichts was anhaben und ich muss daher auf Mamas Geschwätz gar nichts geben“ Minilama“ habe.
Ich denke oft, dass ich wirklich nicht mehr kann. Ich will dann auch schon was länger nicht mehr. Meckere doll rum, drohe irgend einen Mist an. Nicht die Mama, die ich sein will für Kinder, die auch nicht wirklich sind, wie sie sich grade geben. Geballte Ladung so kurz vor den Ferien.

Ich frage mich, ob ich nicht einfach überfordert bin, mehr Kinder habe als ich stemmen kann, ob es nicht alles ganz falsch war mit meinem Lebenswunsch. Ob ich nicht einfach besser jetzt schon Dr. habil. wäre und irgendwo mit Alphalama herumjetten sollte. Dieser scheiß Gedanke, dass man überfordert ist und es nicht hinbekommt, nicht allen gerecht wird. Zu viel meckert, zu wenig zugewandt, zu wenig bedürfnisorientiert erzieht (und dann auch noch nicht gestillt hat – ja das kommt dann auch gerne noch dazu)zu wenig auf die Kinder eingeht, also auf ihr Wesen und zu viel Feuerwehr sein muss, weil die Kinder nicht gut erzogen sind. Wobei: Beziehung ist doch besser als Erziehung (oder wie war das?) – nur leider klappt das auch nicht, wenn die Kinder in ihrer Phase gefangen sind.
Und dann ruft die Kita während der Rückbildung an, weil Zwilling 1 einen doofen Kitaunfall hatte und sie befürchten, dass die Beule am Auge noch aufgeht, weil sie übel, übel geschwollen ist.  Und ich? Brauche 7 Minuten von der Rückbildung (wo wir uns komplett eingerichtet hatten) bis in die Kita mit Babylama auf dem Arm, Arzttermin war schon gemacht als ich in der Kita ankam, alles läuft wie vom Band. So schlecht kann ich dann doch nicht sein, denk ich mir, wenn es mal grade kurz ruhig ist. Aber es ist grade echt richtig hart, richtig, richtig hart. Noch zwei Wochen bis zu den Ferien. Und die Zwillingslamas werden umgewöhnt.

1000 Fragen an mich selbst #25

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?
Keine Ahnung. Ich sehe nicht fern.
482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?
Eben. Den Kindern.
483. Bist du gut in Small Talk?
Jo, durchaus.
484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?
Viele und doch keine, die ich jetzt benennen könnte.
485. Welche Sprache würdest du gerne gut beherrschen?
Hebräisch
486. Kannst du Kaugummiblasen machen?
Ja.
487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?
Keiner im Speziellen. Der im letzten Jahr war nett, ein feines Damenkränzchen.
488. Welche Floskel benutzt du zu oft?
„gell“ am Ende von Sätzen, wenn ich mit den Zwillingslamas rede.
489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?
Ja, ich habe mir meine kindliche Seele erhalten.
490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?
Erst in zweiter Instanz. Die erste Wahl treffe ich in Bezug auf die ökologische Komponente vom Waschmittel.
491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?
Leider immer wieder mal
492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?
Gurkenscheiben und Bananenmilch
493. Wie fest ist dein Händedruck?
Eher nicht so fest.
494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?
Ich schreibe mir oft was auf, um mich zu strukturieren.
495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?
Können wir ein Eis haben, Mama.
496. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?
Den Kuchen am Nachmittag
497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?
Aktuell schlafe ich abends auf der Couch gerne mal ein
498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?
Gering bis nicht vorhanden.
499. Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?
Meistens schon. Außer mit fällt was Besseres ein.
500. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Diese Seerosen von Monet. Die sind live gigantisch schön.

Rückbildungsgymnastik – eine Nachwehe der Entbindung

Ich bin aktuell mitten in der dritten Rückbildungsgymnastikphase. Ich mache bei den Kursen mit und stelle sie nicht grundsätzlich in Frage, wie man ja im Grunde alles was mit der Reproduktion in Zusammenhang steht in Frage stellen kann (natürliche Geburt, Stillen, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Screenings, Fluorgabe usw. usw.)
Da die Kassen es flächendeckend zahlen, wird es sich für sie schon lohnen und insofern einen Sinn haben, denke ich mir. Und außerdem habe ich einfach keine Lust mehr, alles zu überdenken, alles in Frage zu stellen. Das macht junge Mütter total wahnsinnig. Wenn sie dann nach natürlicher Geburt stillend und impfverweigernd daheim sitzen und dem Kind ständig Globuli einwerfen, also so richtig auf Linie sind, dann kommen schon die neuen Sachen, wie die Frage, ob das Kind motorisch auch auf dem Laufenden ist und ob man nicht noch mal zum Osteopathen sollte oder sonstwas. Ich habe den Scheiß (sorry) so weit ich konnte und bis zur Erschöpfung und Selbstaufgabe (außer den Globulikram, da mache ich grundsätzlich nicht mit) beim ersten Kind mitgemacht und bin seither kuriert. Ich nehme die Sache wie sie ein Mann nehmen würde und weiß: Mein Kind /Kinder ist OK wie es ist, es entwickelt sich normal und wenn nicht, wird das auffallen und von einem Arzt entsprechend weiter behandelt. Aber die Grundannahme ist erstmal die, das alles OK ist und ich nicht aufwändig eingreifen muss. Das entspannt sehr.
Ich mache also Rückbildungsgymnastik und das auch nach dem Kaiserschnitt, wenngleich die Mär geht, dass ein Kaiserschnitt die Beckenbodenmuskulatur gar nicht belastet.
Es ist kein Wunderprogramm, das schlaffe Bäuche und Busen wieder schlagartig schön aussehen lässt, sondern ein funktionales Training für einen normalerweise unberücksichtigten Muskel. Alles andere muss man natürlich in seiner Freizeit selbst  machen. Das darf man nicht vergessen, wenn man seine Erwartungen an die Veranstaltung formuliert. Traumfigur und nette Mamis treffen ist defintiv nicht im Rahmen des Erwartbaren. Auch ein gemütliches „Hebi“-Feeling stellt sich nicht ein (wobei ich das auch noch nie hatte, wahrscheinlich, weil ich Globuli und Naturgedöns nichts abgewinnen kann und außerdem ja nicht stille.)
Und je mehr Kinder man hat, fällt auch der Effekt der Abwechslung im Babyalltag flach. Ich empfinde es als eine Pflicht für meine Gesundheit, ich trainiere darüber hinaus aber noch täglich 20 Minuten zuhause den Beckenboden. Durch den Hebammenmangel sind zunehmend mehr Frauen in den Kursen, letzte Woche waren es 25, teils mit Säugling in einem kleinen Raum, der so für 10 Leute ausgelegt ist. Da wird nicht nach dem Einzelnen geschaut und die Mamas kennen sich entweder schon vorher oder eben nicht. Ich bleibe beim zweiten und habe öfters auch einen Spiegel zum Lesen dabei. Besonders, da von 60 veranschlagten Minuten 5 mit Warten auf die Kursleiterin, 5 mit Aufbauen, 10 mit Warten bis alle eingetragen sind und 5 mit dem Erfassen neuer Mamas verplant sind. „Dann turnen wir heute schneller“ so die Hebamme.

Beim ersten und jetzigen Kurs war ich in einer Gruppe, die vormittags mit Kind angeboten wurde, bei den Zwillingen ging ich nachmittags ohne Kind, da meine Mama kam und mich unterstützt hat. Der Nachmittagskurs war ein geschlossener Kurs, die anderen beiden offene Kurse.

Mit Minilama war es meine einzige Unternehmung in der Woche, jetzt ist es einer von vielen Terminen. Ich muss in den Nachbarort fahren, in ein Nebengebäude der Klinik, in der Minilama aus mir rausgeprügelt wurde. Seit ich einen Schleichweg gefunden habe, der mich die Klinik umfahren lässt, klappt es besser für mich. Die Berichte anderer Mamas deren Kinder dort zur Welt kamen bestärken mich leider in meiner Beurteilung der medizinischen Kompetenz in dem Haus. Schade, dass ich das vor 5 Jahren nicht wusste.
Mit den anderen Kindern bin ich so gut wie nie (Minilama, vielleicht 5 Mal) und noch seltener (insgesamt gesichert 3 Mal, jedes Mal weil Minilama krank war oder ich zu Alphalama ins Krankenhaus musste) im ersten Lebensjahr alleine mit dem Auto  gefahren. Mit Babylama fahre ich 3 mal in der Woche zu Terminen. Aber gerne mache ich es nicht. Ich finde es auch total umständlich mit der Babyschale und der Umpackerei ins und aus dem Auto. Und da ich es ja nie mache wie alle anderen, ist auch das wieder kompliziert. Ich trage nämlich nie ein Baby in der Babyschale. Ich fahre mit dem Kinderwagen ans Auto, und trage dann mit der Babytrage in den Ort des Geschehens. Eine Wickeltasche nehme ich keine mit, sondern meinen Arbeitsrucksack. Und da ich nicht stille muss ich zur „Strafe“ einiges an Zeugs mitnehmen. Und da ich keine Pampers nutze und auch keine Feuchttücher und sonst nichts, was für den Mülleimer ist, habe ich auch hier einiges zu tragen.

Was man braucht fürs Baby

  • Wechselkleidung
  • Windeln
  • Feuchttücher oder Äquivalent
  • Müllbeutel / Windelbeutel (in diesen Kursstätten darf man oft seine Windeln nicht wegwerfen)
  • eine Decke, auf die man das Baby legen kann
  • Nahrung, Fläschchen und Wasser fürs Baby
  • ein Spucktuch
  • eine Wickelunterlage
  • viele haben noch was zum Spielen dabei, ich bin da aber kein Fan von, weil man dann noch was zusätzlich dabei hat, was man auch noch waschen muss.

Was im Kurs war, wasche ich hinterher

Was ich für mich brauche

  • Sportkleidung, am besten mit langen Beinen und mit Armen, sodass man auch schlecht rasiert nicht auffällt. Ich trage eine weite Jogginghose (bzw. die Jogginghose, die ich schon in der Schule hatte und ein Kurzarmshirt aus diesem Synthetikstoff, in dem man nicht so schwitzt). Das sieht sportlich aus und fällt alles leger. Finde ich besonders in Zeiten, wo man den Körper nicht so ideal findet, eine gute Idee.
  • zueinander passende, intakte Socken, am besten etwas höher, sodass schlecht rasierte Beine nicht auffallen. (Ja, das ist für mich als dunkler Typ, der nicht mehr als 2 Minuten unter der Dusche Zeit hat, ein großes Thema) ich habe mir 5 Paar neu gekauft und im Rucksack gelagert, da es mich nervt in der Öffentlichkeit kaputte Socken zu tragen
  • Handtuch
  • Was zu trinken
  • Haargummi (besonders ab dem 4. Monat nach der Geburt, wenn der Haarausfall so richtig losgeht.

Ich bin dazu übergegangen, meine Tasche vorzupacken, dann geht es einfacher.

Es machen zwei Hebammen im Wechsel, beide spulen aufs Wort genau ihr Programm immer und immer wieder ab. Es macht Sinn, sie mal abzugrätschen (wobei die eine nicht ansprechbar ist), um nach der Rektusdiastase zu sehen, damit man weiß, welche Übungen man machen darf. Aber ich erlebe das oft als Mainstreamprogramm für junge Erstlingsmamas, die keine Probleme haben. Wer einen schwachen Beckenboden hat, wird über diesen Mumpitz hinaus noch weitere Hilfen brauchen, da bin ich mir sicher.
Außerdem muss man selbst schauen, dass man keine Übungen macht, bei denen Zug auf die Bauchmuskeln kommt, denn es gibt auch Hebammen, die das eine sagen und dann krasse Bauchmuskelübungen machen.
Man darf die Rückbildungsneigung des Körpers nicht unterschätzen. Er will wieder zurück in Form kommen, da darf man 10 oder 20 Wochen nach der Geburt getrost den Bauch etwas schonen. Ich habe mit wirklich lockerer Gymnastik und einem leichten Kaloriendefizit plus viel, aber langsamer Bewegung mit Kinderwagen an der frischen Luft schon wenige Monate nach der Geburt die lästigen überschüssigen Kilos wieder los gehabt und das Becken hat sich auch wieder zusammengeschoben, sodass die Jeans wieder zugehen. Wenngleich die Narbe noch immer zwickt bei Hosen.
Wichtig ist es ohnehin täglich was für den Beckenboden zu machen, an der Ampel, im Auto, beim Kochen oder wann auch immer. Und zu hoffen, dass das reicht und man in den Wechseljahren nicht noch zu allem Elend noch inkontinent ist…

1000 Fragen an mich selbst #24

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?
Das sollen doch am besten andere beantworten, oder?
462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?
Nahezu jeden Morgen mit den Kindern
463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?
259 Meter.
Das Rockefeller Building in New York, bei Nacht.
464. Können andere auf dich bauen?
Ja, auf mich ist Verlass.
465. Was ist das Verrückteste, das du jemals getan hast?
Ich bin mal für 2 Monate in ein Kloster gefahren.
Habe mir keine großen Gedanken drüber gemacht.
War erst hart, hat mein ganzes Leben verändert. Zum Guten.
466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?
Für die Kinder definitiv ja.
Für mich nein.
467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?
Wieso sollte ich?
Ich bin nicht nur schön, sondern auch schlau. :)
468. Weisst du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest?
Weiß ich. Nur wer es war, ist nach wie vor ein ungelöstes Geheimnis.
469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?
Keins. Ich mag keinen Schmuck.
470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?
470. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?
Wahrscheinlich hätte ich das nicht getan.
472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?
Gestern oder so. Ich backe dauernd.
473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?
Für die Taufe von Babylama.
474. Welche Redensart magst du am liebsten?
Von nichts kommt nichts.
475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als Letztes aufgenommen hast?
Die Kinder
476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?
Ja. Schöne Dinge soll man gebührend begehen, bedrückende Dinge soll man nicht wegdrücken.
477. Was würdest du in einen Guckkasten kleben?
Was ist denn ein Guckkasten? Ich bin immer etwas hinterher bei neusten Trends.
478. Welche Cremes verwendest du?
Sonnenmilch im Sommer, gelegentlich eine Körperlotion. Ansonsten nichts regelmäßiges.
479. Wärst du gern körperlich stärker?
Oja. Aber es ist auch gut so, dass ich nicht jeden umhauen kann, der mich nervt. Das wären ganz schön viele.
480. Findest du, dass jeder Tag zählt?
Ich finde, man sollte versuchen,  jeden Tag bewusst zu leben.