1000 Fragen an mich selbst #20

Seit ich bei bei Frau Frische Brise die Reihe „1000 Fragen an mich selbst“ gesehen habe, überlege ich, ob ich nicht mitmachen soll. Und ja, ich habe Lust. Daher steige ich jetzt etwas verspätet ein. Wer sich für die Hintergründe usw. interessiert, hier entlang.

381. Wen hast du zu Unrecht kritisiert?
Das sind so viel Leute, dass ich es sicher nicht alles erinnere. Die Kurzfassung ist wohl: Manchmal sehe ich nicht das Ganze und kritisiere dann Teile davon. Und wenn ich einen besseren Überblick bekomme, erkenne ich dann gerne, dass die Leute es doch nur gut gemeint haben. Und wenn jemand es gut meint, dann kritisiere ich das Ergebnis nicht – sondern muss beschämt meine Bosheit eingestehen.
382. Machst du manchmal Spässe, die du von anderen abgeschaut hast?
Eher nicht. Ich bin nicht für meine Spaßseite bekannt.
383. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?
Zunächst einmal: Ich bin super selten in Restaurants. Das liegt daran, dass ich Kinder habe und im Grunde meine selbst gekochten Mahlzeiten besser und deutlich billiger sind. Außerdem weiß ich zuhause besser, wo die Lappen sind, um Verschüttetes aufzuwischen.
Falls ich doch mal außer Haus esse, vielleicht zu Weihnachtsfeiern mit dem Büro, dann ist es Immer sehr ähnlich. Das liegt nicht nur an meinem ausgesucht feinen Geschmack, sondern auch daran, dass ich seit Minilamas Geburt kein Fleisch mehr esse. Und auch keinen Fisch und nur ungern Ei. (In der Schwangerschaft war das der Knaller, da auch Salat und die meisten frischen Sachen eher schwierig sind außer Haus) Will heißen: ich bestelle das einzige auf der Karte, das dem einigermaßen entspricht. Alphalama und ich wollen schon länger mal in ein explizit vegetarisches Restaurant gehen, aber aktuell haben wir andere Prioritäten.
384. Gibt es etwas, du insgeheim anstrebst?
Es gibt etwas, das ich ziemlich offensichtlich anstrebe: Einen Doktortitel. Ich bin auf dem Weg, aber muss mein Tempo dem Lebensumständen anpassen.
385. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?
Im Grunde so wie jetzt. Ich habs gut.
386. Was begeistert dich immer wieder?
Meine Kinder. Die sind cool.
387. Welche Sachen kannst du geniessen?
Die Natur, die Stille, einen guten Film und ein leeres Schwimmbad.
388. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Ja, wenn ich nicht nur Neues machen muss, sondern auch vieles um mich herum bekannt bleibt.

389. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?
Das zweite.
390. Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?
Die Einhörner für Minilamas Party und die Planung für die Babylama Taufe.
391. Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?
Eye of the tiger und Lords of the boards
392. Wann hast du zuletzt enorm viel Spass gehabt?
Enorm viel? Das ist lange her und mir fällt gerade nichts ein. Aktuell führe ich eher eine Proexistenz für die Kinder. Ich freue mich sehr, wenn sie viel Spaß haben, beim Karneval zum Beispiel oder wenn sie zu einem Kindergeburtstag eingeladen sind oder wenn sie beim Lauf eine Medaille gewinnen.
Es wäre also nochmal Zeit dafür.
393. Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?
Ja. Sonst wären wir gar nicht zusammen. Das gehört für mich zusammen.
394. Welchen Akzent findest du charmant?
Den französischen. Ich kenne aber auch sonst kaum welche aus eigener Erfahrung, wenn ich ehrlich bin.
395. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?
Eigentlich nie.396. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?
Als ich in der Grundschule war. Und das nicht freiwillig. Meine Mama hat ihre Haare abgeschnitten und ich bekam auf eine fesche Kurzhaarfrisur. Ich sah doof aus und habe mich auch irgendwie unattraktiv gefühlt. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass Mädchen mit langen Haaren höher im Kurs standen. Seither sind meine Haare immer lang, mal brustlang, mal kinnlang, im Sommer dann etwas kürzer wegen der Läuse. Aber grundsätzlich immer lang und seit der Oberstufe habe ich auch immer einen Seitenscheitel. Mal streng gezogen, mal locker, aber immer das gleiche Prinzip. Warum das Gute verändern?
397. Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?

Ja, oft schon. Aber es gibt immer wieder Personen oder Dinge, die mir sehr präsent sind trotz Abwesenheit.

398. Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?
Wieso sollte ich das tun? Ich mag es lebendig.
399. Machst du jeden Tag etwas Neues?
Bei Weitem nicht. Aber ich probiere immer wieder mal was Neues aus, wenn mich etwas inspiriert.
400. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?
Manchmal, wenn die Kinder so laut nach mir brüllen und ich davon ausgehe, dass sie eigentlich doch nur ein Gummibärchen wollen. Dann mache ich mich im Bad noch fertig und verweigere es eben 40 Sekunden später.

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