1000 Fragen an mich selbst # 17

Seit ich bei bei Frau Frische Brise die Reihe „1000 Fragen an mich selbst“gesehen habe, überlege ich, ob ich nicht mitmachen soll. Und ja, ich habe Lust. Daher steige ich jetzt etwas verspätet ein. Wer sich für die Hintergründe usw. interessiert, hier entlang.
321. Was gibt dem Leben Sinn?
Kinder
322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Dass ich den Ausbildungsplatz bekomme. Das hätte mein Studium entspannt
323. Wie alt fühlst du dich?
324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Die beste Version meiner selbst. Aktuell im Schlafmangelmodus
325. Kannst du gut zuhören?
Nein, ich rede lieber
326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
327. Ist alles möglich?
Ja. Only the sky is the limit
328. Hängst du an Traditionen?
Und wie.
329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?
Die halte ich privat zwischen meinem Gott und mir
330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Gibt es den überhaupt?
331. Wonach sehnst du dich?
Ein bisschen Ruhe
332. Bist du mutig?
Nein. Aber willensstark.
333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Schon. Aber mir fehlt die Geduld dazu.
334. Wofür bist du dir zu schade?
Mich mit ignoranten Menschen abzugeben.
335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Eindeutig nicht. Ich bin ein sozialer Mensch – mit Phasen der Einsiedelei
336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Ich bin grade gnädig mit mir selbst, daher auch immer wieder stolz auf mich. Aktuell auf meine Idee, den Rolladenkasten im Wohnzimmer dämmen zu lassen und auf die Partyideen für Minilama.
337. Bist du noch die Gleiche wie früher?
Ich glaube nicht. Ich hab mich gut freigeschwommen
338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Weil diese Arbeit gut zu mir passt, ausgefallen und zugleich bodenständig ist und mir die Möglichkeit bietet, immer was Neues auszuprobieren.
339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?
Ich bin stur.
340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?
Ja definitiv. Ich bin speziell, aber mir und meinen Idealen treu geblieben.

Zweieiige Zwillinge in der Kita getrennt oder in der selben Gruppe?

In nahezu jedem Zwillingsblog, auf dem ich bisher gestöbert habe, kommt irgendwann das Thema trennen oder zusammen belassen auf. Ob in Krippe, Kita, Schule oder Hobby – diese Frage ist irgendwann „dran“. Bei uns aktuell auch (wieder), da der Wechsel von der Krippe (U3) zur Kindergartengruppe ansteht.
Wir haben zweieiige, gleichgeschlechtliche Zwillinge, die seit sie 14 Monate alt sind, gemeinsam eine Krippengruppe mit 8-10 Kindern besuchen. Fast ein Jahr lang waren bei dieser überschaubaren Gruppe noch zwei andere zweieiige Zwillinge. Ich habe damals eine innere Präferenz fürs Trennen gehabt, weil ich dachte, die beiden sollen lernen, sich alleine „durchzubeißen“. Wenn ich darauf bestanden hätte, wäre die Kita sicher mitgegangen, allerdings hätte das bedeutet, dass die Kinder in zwei unterschiedlichen Gebäuden gewesen wären. Das war mir eine Spur zu hart für Kinder, die 14 Monate lang immer zusammen waren außer einigen Tagen an denen Zwilling 1 in der Klinik war. Ideal wäre es sicher gewesen, wenn die Kinder im Nebengebäude, das ein etwas abgeschlossener Bereich mit zwei Gruppen ist, in Nachbargruppen gewesen wären. Dann hätten sie sich immer sehen können, aber es hätte auch gruppeninterne Dinge gegeben, bei denen jeder für sich gewesen wäre. Das war aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich und ich habe die gute Idee auch nicht weiter verfolgt. Wir waren einfach froh, zwei Ganztagesplätze angeboten zu bekommen und das nur 8 Wochen nach dem gewünschten Termin.
Die Zwillinge gehen gerne in die Kita, mit seltenen Tagen, an denen sie sich nicht von mir oder Alphalama trennen wollen. Sie fügen sich auch in größere Gruppen bei den Randzeiten gut ein, haben Bekanntschaften gemacht und erste Freundschaften geschlossen. Wobei die Auswahl bei 8-10 Kindern zwischen 10 Monaten und 3 Jahren gering ist und die beiden sich mit dem einen Altersgenossen ihres Geschlechts eher schlecht verstehen. Man könnte fast meinen, es gäbe eine Fehde zwischen den Dreien, wenn man sie reden hört. Das nächste Kind des gleichen Geschlechtes ist 1 Jahr jünger, dann gibt es noch zwei andersgeschlechtliche Kinder, ungefähr im gleichen Alter. Die finden meine Zwillinge interessant, verehren sie auch regelrecht, aber die Interessen kommen nicht zueinander. Die Folge: die beiden spielen in der Gruppe viel miteinander. Und da die Krippengruppe ohnehin eher für sich ist, verbringen sie dort auch die meiste Zeit. Die Zwillingslamas haben im Grunde nur mal Pause voneinander, wenn sie schlafen oder wenn einer der beiden krank zu Hause ist. Das ist eine wichtige Feststellung, die auch erklärt, warum die beiden manchmal extrem genervt von der Anwesenheit des anderen sind. Und da die verbale Ausdrucksfähigkeit nach wie vor nicht sehr hoch ist und auch nicht davon ausgegangen werden kann, dass das Geschwister auf die Bitte nach Ruhe überhaupt reagiert, geht es körperlich immer wieder mal hoch her. Das bringt der gesamten Familie ein erhöhtes Stresspotential und die Kinder können nur selten mal ein Puzzle ungestört legen oder ein Buch in Ruhe schauen. Wir Eltern schauen sehr bewusst darauf, die Kinder zu eigenen Tätigkeiten anzuleiten und den Raum dafür zu bereiten, dass diese auch in Ruhe ausgeführt werden können. Wir bauen in den Alltag noch mehr als ohnehin schon Phasen der freien Bewegung und des Austobenkönnens ein. (so geht jedes Kind eine Wegstrecke zur Kita bzw. von der Kita am Tag zu Fuß) und nutzen jeden Besucher dazu, den Kindern exklusive Ausmerksamkeitszeiten mit einem Erwachsenen anzubieten.
Ich habe die Erzieherinnen nach ihrer Einschätzung gefragt, was die Zukunft in den neuen Gruppen angeht. Sie sind (auch) für das Trennen. Bisher kenne ich bei uns nur Zwillinge, die zusammen geblieben sind (mindestens 6 Familien). Aber auf unsere Zwillinge passt das glaube ich nicht so gut. Mein Bauch sagt, dass das Trennen, wenigstens für die kommenden drei Kitajahre gut sein könnte. Dass die Kinder sich dann nicht auf den anderen stützen, sondern sich selbst behaupten müssen, dass sie ihre Talente entdecken können, dass sie nicht „die Zwillinge“ sondern Individuen sind. Die beiden sind ziemlich unterschiedlich im Temperament und zeigen auch leicht unterschiedliche Interessen. Dennoch sind sie natürlich gleichaltrige, gleichgeschlechtliche Kinder der selben Familie. Allein daher sind sie in vielen Dingen natürlich ähnlich unterwegs. Und dennoch: Ich erkenne immer wieder Funken vom Eigenen, erlebe auch deutlich, wie die Kinder zu Minilama, Alphalama, Babylama, den Großeltern und mir ganz unterschiedliche Beziehungen pflegen, wie sie unterschiedlich auf Fremde zugehen, wie sie sich für leicht abgewandelte Themen interessieren. Noch sehen sie sich sehr ähnlich, vor allem, denke ich, weil die Haarfarbe noch exakt die gleiche ist. Im Gesicht differenziert es sich schon aus – andere erkennen das noch nicht so gut. (Ich unterscheide aber auch nur meine eigenen Zwillinge korrekt und irre mich doch, wenn ich sie von hinten sehe, vor allem, wenn sie die gleiche Jacke tragen. Aber auch sonst mal so. Und dann schimpfe ich, weil der Gerufene nicht gehört hat. Und dann schäme ich mich ein bisschen.)
Wir trennen sie also ab dem Sommer. Auf einer Etage können sie nicht sein, denn dann wäre einer von ihnen bei Minilama. Und davon rät die Kita ab, ich will es auch nicht. Minilama braucht defintiv seinen eigenen Bereich, gerade im Vorschuljahr. Und genau das gestehe ich den Zwillingslamas auch zu. Den eigenen Bereich. Einer wird oben bei Minilama sein (und zwar der Zwilling, der die nicht so innige Bindung an Minilama hat) und der andere neben der Krippengruppe, wo auch die morgendliche Auffanggruppe ist. Wir probieren es aus. Ich bin gespannt.

Elternpflichten

Als ich Studentin war, war ich ein paar Male im Sommer zu Sommeruniveranstaltungen in Österreich. Ein Mal, an einem schönen Sommertag bin ich im Hallenbad belästigt worden. Zunächst verbal, später ist mir der übergriffige junge Mann bis in die Dusche gefolgt. Zum Glück war noch eine andere Frau in der dusche und hat gesagt, dass der Typ gehen soll. Ich selbst, eigentlich doch so wortgewaltig, bin verstummt und wollte nur so schnell wie möglich weg. Gesagt habe ich nichts. Schmutzig gefühlt habe ich mich aber sehr. Noch in der Umkleide bin ich dann wütend geworden und bin dann zum Bademeister, um mich zu beschweren. Aber außer zu sagen, dass ich belästigt wurde, habe ich nichts getan. Ich bin dann in die Unterkunft zurück gegangen und war sowohl wütend als auch beschämt. Das hatte ich nicht von mir erwartet, dass ich nicht klipp und klar stop sagen würde, dass ich nicht laut sprechen und auf mich aufmerksam machen würde. Ich war noch ein paar Tage sehr durcheinander. Und ich habe mir fest vorgenommen, dass das nicht wieder passiert, dass ich für mich eintreten würde, dass ich mir keinerlei Übergriffigkeit mehr gefallen lassen würde. In meiner praktischen Ausbildung nahm das Thema Umgang mit sexuellem Missbrauch eine große Rolle ein. Ich habe viel darüber gelernt und mich intensiv in dem Thema weitergebildet. Mittlerweile gehört das Thema zum festen Teil meiner Schulungsarbeit mit Ehrenamtlichen. Auch habe ich schon öfters mit Gruppen zu tun gehabt, die stark durch sexuelle Übergriffe irritiert wurden und bin daher wachsam, auch bei kleinsten Grenzüberschreitungen der Würde von Kindern und Jugendlichen. Selbst bei zweideutigen Witzen über das Aussehen anderer greife ich ein, werfe auch gern dann mein Stundenkonzept in der Schule über den Haufen. Eines ist klar: bei mir gibt es keinerlei Übergriffe. Wenn ich etwas mitbekomme, kläre ich das. Und zwar komplett. Ich habe keinerlei Scheu, die entsprechenden Vokabeln in den Mund zu nehmen oder mich zur Not unbeliebt zu machen.
Seit ich Mutter bin, hat dieser Vorsatz noch eine andere Dimension bekommen. Ich bin seit fünf Jahren nun verantwortlich für meine wachsende Kinderschar. Und meine Kinder sollen wissen, dass ihre Würde unantastbar ist. Jederzeit. Wenn Minilama nicht in Ruhe zur Toilette gehen kann in der Kita, suche ich umgehend das Gespräch. Sachlich natürlich. Aber ich warte nicht zu. Ich spreche an. Ich ermutige Minilama „nein“ zu sagen und auch noch mehr. Nein allein hilft ja nicht. Ich vermittele den Kindern, dass sie benennen, sollen was sie nicht wollen. Ich vermittele die korrekten Wörter, keine vermeintlich kindgerechten Umschreibungen.
Das Thema Grenzen ziehen beginnt aber nicht damit, dass Kinder bei Doktorspielen mitmachen oder nicht, die ihnen unangenehm sind. Das beginnt schon früher meiner Meinung nach. Meine Kinder entscheiden selbst, wem sie die Hand reichen, sie sitzen grundsätzlich mal nirgends auf dem Schoß und vor allem nicht, wenn sie es nicht recht wollen. Sie werden nicht von jedem gewickelt oder abgeputzt. Sie entscheiden. Ich erkläre ihnen, wann Nacktheit schön ist und wann sie nicht passt. Ich versuche, ein gesundes Schamgefühl zu vermitteln. Ich hoffe, ihr wisst was ich meine.
Aber auch ein Baby wie Babylama ist kein Freiwild und kein Wanderpokal. Das Baby ist nicht auf jedem Arm, das unterbinde ich kategorisch. Das Baby wird auch nicht von jedem gewickelt. Viele verstehen das intuitiv, andere nicht. Die Haushaltshilfe, die mir nach der Entbindung geholfen hat, hat beispielsweise gefragt, ob sie zuschauen darf, wie ich mit Stoff wickele. Dann erst kam sie dazu. Fand ich gut. Und da mir noch einiges anderes gefallen hat, ist sie nach der Verordnung auch dauerhaft bei uns geblieben als Minijobberin. Aber ich schweife ab.
Das Thema Nacktheit und Kinder wird unterschiedlich gesehen. Wir haben bekannte Familien, deren Kinder nackig im Garten spielen, andere lassen die Kinder im Freibad oder am Strand nackig laufen und machen Bilder davon. Die Familien, mit denen wir näher zu tun haben, teilen unsere Einschätzung, dass Nacktheit auch bei Babies und Kleinkindern einen sehr begrenzten Rahmen braucht. Wir machen z.B. absolut keine Nacktbilder unserer Kinder, auch wenn das ach so süß ist (Was ich nicht denke). Ich bin froh, dass von mir selbst keine solchen Bilder existieren – und ich bin in einer Zeit groß geworden, da wurden Bilder auf Papier entwickelt. Ich bin meiner Mutter echt dankbar, dass sie mich als ich noch kein natürliches Schamgefühl hatte, eben nicht nackig umherlaufen hat lassen. Wie gesagt, die Meinungen sind unterschiedlich, aber das ist meine. Da Nacktheit für mich als Erwachsene etwas Privates ist, ist es das auch für meine Kinder. Das ist der Hintergrund. Ich möchte es nicht und da ich meine Kinder respektiere, sind sie auch nicht öffentlich nackig. Das ist für mich logisch. Nur weil es Kinder sind, gilt für sie nichts anders als für mich. Kindliche Unschuld wächst sich ja auch aus und dann ist es den Kindern doch unangenehm, solche Bilder zu haben. Insofern auch hier: Elterliche Fürsorge, die sich aus meiner Sicht der Dinge begründet.

Das Thema ist aber ein heißes, wie ich vor einiger Zeit wieder feststellen musste. Auf einem Fest bittet Alphalama den Hobbyfotographen, beim Wickeln keine Bilder von Babylama zu machen. Der Hobbyfotograph reagiert verständnislos und betont, dass Kinder doch am schönsten seien, wenn sie nackt sind. Alphalama wiederholt die Bitte. Zuhause bei der Durchsicht der Bilder, die Minilama wiederum gemacht hat, fällt auf, dass der Hobbyfotograph sich eventuel nicht an die Bitte gehalten hat. Minilama hat ein Bild gemacht, auf dem dem Hobbyfotograph zu sehen ist, wie er hinter Alphalama steht, der sich übers Baby beugt. Alphalama und ich haben direkt eine dicke Wut im Bauch und ich habe direkt wieder Kontakt zu den Gefühlen des Übergriffs im Schwimmbad, von dem ich eingangs geschrieben habe. Da ich wenn es um die Kinder geht, jede Angst und Unsicherheit wegdrücke, schreibe ich tags drauf eine Mail an den Gastgeber mit der Bitte, die Fotos vorm Rundschicken durchzusehen, um ein eventuelles Bild vom nackigen Baby vorab zu löschen, da wir den Eindruck haben, der Fotograph habe sich über unsere Bitte hinweggesetzt. Im Anhang das Foto von Minilama.
Was dann folgt, ist klassisches victim blaming und die Unterstellung, ich habe dem Hobbyfotographen sexuell übergriffige Hintergedanken unterstellt als er das Foto gemacht hat.
Nun ja, die Heftigkeit der Reaktion irritiert mich, ich habe scheinbar ein Thema angesprochen, das „man“ nicht anspricht. Gut also, dass ich es getan habe.
Aber ich bleibe dabei: Auch wenn jemand sich (noch) nicht selbst äußern kann, ist diese Person nicht rechtlos. Dann versuche ich als Elter das beste für dieses Kind zu erreichen. Und das ist doch sicherlich der Versuch zu vermeiden, dass Nacktbilder vom Kind existieren. Die ich ja, aus meiner eigenen Haltung hergeleitet, nicht will. Und man kann ja noch eins drauf legen. Das wären ja keine Fotos, die wie früher in Mamis Fotoablum im Nachtschrank lagern und bei der Hochzeit auf der Leinwand erscheinen, sondern die sind digital und im Grunde überall zugänglich und in mir unbekannten Händen (was alle sind außer meinen eigenen). Das Internet vergisst nicht. Daher gibt es von ihnen weder Bilder noch Namen, ja noch nicht mal das Geschlecht im Internet. Was das angeht, bin ich eine Helikoptermom, von mir aus. Aber meine Kinder sollen wissen und erleben, dass ich sie jederzeit vor Übergriffen schütze und dass es mir dabei auch herzlich egal ist, was andere über mich denken. Damit kann ich leben und auch damit, dass diese Bitte dann deutlich gemacht hat, was mein Gegenüber wirklich von mir hält (Nämlich nicht so viel). Scheinbar triggert das Thema Nacktheit im Kopf des Menschen alle möglichen Gedanken und führt auch dazu, dem Bittenden bzw. dem, der sich positioniert  gegenüber die Höflichkeit vergessen zu lassen.
Alles passiert und gerade deswegen klopfe ich mir so fest auf die Schulter wie schon lange nicht mehr.
Macht den Mund auf, wenn ihr was nicht wollt. Seid nicht stumm.

1000 Fragen an mich selbst #16

Seit ich bei bei Frau Frische Brise die Reihe „1000 Fragen an mich selbst“ gesehen habe, überlege ich, ob ich nicht mitmachen soll. Und ja, ich habe Lust. Daher steige ich jetzt etwas verspätet ein. Wer sich für die Hintergründe usw. interessiert, hier entlang.
301. Worin bist du ein Naturtalent?
Beim Backen. So habe ich mir auch mein Alphalama geangelt.
302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Minilama. Das Kind wird jeden Tag verständiger und fokussierter. Kaum noch Trotzdrama.
303. In welcher Situation warst du unfair?
Wenn ich selbst gestresst und überfordert bin, gestehe ich Alphalama oft keine Müdigkeit zu, obwohl er ja auch fertig ist.
304. Fühlst du dich fit?
Aktuell nicht so. Grundsätzlich, also nichtschwanger nicht im Wochenbett, schon.
305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ich denke schon.
306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Von so vielen. Keine Ahnung, welches da besonders hervorgestochen hat.
307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Den Hauskauf.
308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Durchaus.
309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Ich habe nur noch dieses Thema, und die Gedanken kreisen.
310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nicht unbedingt.
311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?
Den Kindern die Welt zeigen
Die Promotion abschließen
Die Kinder studieren schicken
Ein Holzhaus mit Alphalama bauen
312. Hegst du oft Zweifel?
Immer wieder mal, aber grundsätzlich immer weniger.
313. Womit bist du unzufrieden?
Mit meinem Geiz.
314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Mit großer Angst, ich fliege sehr ungern.
315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Aber natürlich.
316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Total oft und schlimm in der Schulzeit. Wenn man anders ist, ertragen andere das nicht. Allerdings ging es seither nur steil bergauf.
317. Wie spontan bist du?
Ich wäre es gerne, aber ich glaube, ich bin es nicht. Auch ohne die Kinder nicht.
318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Nein. Es gibt immer Bedingungen im Leben.
319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
In keiner:
320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Seit der Schulzeit.