Alltagsästhetik: Geburtsgeschenke

Alltägliches kann erstaunlich schön sein, wenn man es aus einem anderen, einem unerwarteten Blickwinkel betrachtet. Die Schönheit des Alltags möchte ich in der Reihe „Alltagsästhetik“ einfangen.
Ein Bild, ein paar Sätze, flüchtig wie der Augenblick.

 

 

Wenn bei uns ein Baby (oder zwei) geboren werden, bekommen die Großen ein besonderes Geschenk. Das ist etwas, das es normalerweise eher nicht geben würde und von dem wir annehmen, dass die Kinder es absolut genial finden werden. Minilama bekam vor 2,5 Jahren beispielsweise ein riesiges Plüschpferd , das nach wie vor täglich bespielt und  geherzt wird (es hat vorher bei einer anderen Familie gewohnt und erhält nun bei uns das Gnadenbrot, die Schutzgebühr für Finn Fohlen betrug 5 Euro). Auch dieses Mal habe ich voll ins Schwarze getroffen, selbst genähtes Einhorn und Parkgarage mit Sound, die andere Kinder aussortiert haben und für 10 Euro verkauft haben (wie gesagt, würde es normalerweise definitiv nicht geben) kommen mehr als gut an. Und erleichtern ein bisschen den Übergang ins neue Leben im veränderten Familiengefüge. Dazu gabs Pins  Shirts und je ein Buch alles über die Zeit des Klinikaufenthalts verteilt, damit der Abschied nicht so schlimm wird. Gerade Zwilling 2 hatte damit zu kämpfen und wollte, dass die Mama mit heim kommt, notfalls auch ohne Babylama. Zwilling 2 hat es ja auch am schwersten, ist nicht mehr das jüngste Kind.

 

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