Danke

Bei uns ist grade einiges los. Die Kita ist entvölkert, die Kinder sind krank. Auch unsere, die sich das Staffelholz Woche für Woche weitergeben. Normalität sieht anders aus. Wir sind viel bei  Ärzten, an Tagen,  an denen ich arbeiten kann, arbeite ich so viel es geht, arbeite abends, wenn die Kinder schlafen. zum Glück geht das in meinem Beruf so gut. Ich beglückwünsche mich im Moment regelmäßig, dass ich nicht Lehrerin geworden bin, dann wären meine Schüler grade arm dran und ich sicherlich sehr gestresst. Gestresst bin ich natürlich so und so. Die Zwillinge schlafen schlecht, auch hier hat sich die Staffelholzmethode eingebürgert. Baby 2 ist von 23 bis 2 Uhr im Schlaf-Wach-Modus, Baby 2 von 3 bis 4.30. Dann sind beide wach und untröstlich. Wir haben pro Woche 3 dieser Nächte grade. Minilama, bald 4, hat diese Kitafremdelphase, die man in dem Alter gerne hat. Doof für uns alle.
Heute war ich vormittags mit den Zwillingen unterwegs, da die beiden im Haus nicht zufrieden waren. Da wir noch eine Weste brauchten, war das ok. Ich fand noch ein Legoshirt für Minilama. da es einen Legogeburtstag feiern wird, kam mir das gerade recht. Als wir zuhause ankamen war das Shirt weg. Ich konnte es nicht finden. Dafür fand ich in der Wäsche den vermissten Schuh von Baby 1. Nach dem Essen schliefen die Zwillinge rasch ein und ich suchte nochmal genauer nach dem Shirt. es war aber einfach weg. Wie auch immer musste es aus dem Buggy gefallen sein. Ich musste den Weg also nochmal abgehen. Aber erst nach dem Mittagschlaf.
Als die Babylamas dann wach wurden waren sie beide übel drauf. Baby 1 fing sich schnell wieder, trank und bekam zum Trost den Sauger. Baby 2 brüllte ganz schlimm. Ich kenne das von Minilama, das ist auch oft brüllend vom Mittagsschlaf aufgewacht. Irgendwann endete der Anfall dann von allein, Minilama spielte los als sei nichts gewesen. Baby 2 beruhigte sich nicht mehr von allein. Vielleicht bin ich auch nicht mehr so geduldig wie früher. Sauger, Trinken wehrte es ab, sooft Baby 1 es auch anbot, es trat und schlug um sich. Ich fasste den Entschluss, an die Luft zu gehen. Im Haus war es unerträglich und ich hoffte, die Ablenkung draußen würde helfen. Es ging auch etwas besser, gut ist aber anders. Ich trug das Kind auf dem Arm und versuchte ruhig auf es ein zu reden. Dabei ging ich den Weg vom Vormittag nochmal ab. Und dabei fand ich tatsächlich das verlorene neue Shirt. Jemand hatte es auf eine Hecke gelegt. Ich war so dankbar. 4 Stunden waren vergangen, das Oberteil wie gesagt nagelneu und wahnsinnig schön. Und wie so oft haben wir das Verlorene auch wieder gefunden. Eine Ode an unsere Stadt!

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