Vor der Linse: In Erinnerungen schwelgen II

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In der letzten Woche hatte ich so viel Freude beim Stöbern in meinen alten Reiseaufnahmen, dass ich mir unbedingt wieder die Zeit nehmen wollte, den Ordner durchzuschauen.
Alben, ob nun digital oder auf Papier legt man ja nicht an, um sie nie wieder in die Hand zu nehmen, sondern sie sollen uns erfreuen und an die guten Tage erinnern, die uns geschenkt werden.
Alpahalamas und mein schönster und unvergesslichster gemeinsamer Urlaub war mit Abstand unsere Reise nach Valencia. Was eigentlich als Wochenendausflug nach Barcelona angedacht war, wandelte sich mit mehr Informationen und der kritischen Nachfrage, was wir vom Urlaub erwarten in eine Woche Valencia – komplett selbst organisiert, mit Unterkunft in einem zu dem Zeitpunkt fast leeren Tagungshotel, ein frühlingshafter Ausflug ans Meer. Ein wirklicher Traumurlaub, bei dem wir fast nur zu Fuß unterwegs waren und in den Tag hinein gelebt haben, die Umgebung aufgesogen und die herrliche Umgebung genossen haben.
Weitere schöne Momente gibt es hier.

Papiermüll und digitaler Ballast – Decluttering und Erleichterung der Mültonne – neue Tips

Der Versuch, den Alltag nicht zu überladen, ist eine echte Herausforderung. Denn es kommen trotz wirklichem Versuchen, die Zahl der Dinge zu reduzieren, so viele Dinge ins Haus, um die man nicht gebeten hat und mit denen man sich dann rumschlagen muss.
Störende Beispiele sind z.B. Werbebeigaben jedweder Art, die im Laden, im Briefkasten, in der Apotheke, in der Stadt ungefragt in die Hände bekommt.
Wir haben einen 240 Liter Papiermülleimer im Haus und ich würde ihn gern gegen den (preisgleichen) 120 Liter Eimer eintauschen – in naher Zukunft. Einfach, weil ich es doof finde, alle vier Wochen so viele Rohstoffe zu verschwenden. Und auch, weil es nervt, sich um all diese Dinge kümmern zu müssen. Wenn sie erstmal da sind, muss man sie irgendwohin legen, sie versorgen, entsorgen. Und das braucht Zeit, das kostet Nerven.
Ich habe folgendes bereits getan:

 

  • Bei der Post habe ich schriftlich der Zustellung jedweder unadressierter Postwurfsendungen widersprochen. Deren Bestätigung kann ich im Fall, dass dennoch diese ungewollte Werbeflyer ins Haus kommen, nutzen, um mich bei der Verbraucherzentrale zu beschweren.
  • Das habe ich allen Firmen, die mir bisher solche Sendungen (aufgrund von Adressenverkäufen) zukommen haben lassen, per Email angekündigt für den Fall, dass sie mir weiterhin ihren Müll ins Haus schicken.
  • Kataloge und Mitgliederzeitschriften von Krankenkassen, Autoclubs, Versicherungen usw. sowie ungewollte Angebote für weitere Versicherungen habe ich ebenfalls schriftlich abbestellt – und tue dies immer wieder, wenn der Kram trotzdem nochmal durchkommt, stets unter Verweis auf die letzte Mail.
  • Wenn ich online bestelle, nutze ich die Kommentarfunktion, um darum zu bitten, mir keinen Katalog ins Paket zu legen und auch künftig keine Werbeflyer zu senden. Mit der Begründung, dass ich den Anbieter ja online gefunden habe und daher offensichtlich kein Interesse an gedruckten Infos habe.
  • Im gleichen Maße bestelle ich Mailings, Newsletterabos und anderen Emailmüll ab, sofern ich kein Interesse mehr an den Dingen habe. Ich vermeide so auch digitalen Müll, der meiner Ansicht nach auch einen hohen Nervfaktor hat und ordentlich Zeit frisst – ebenso wie Facebook oder sonstige Netzwerke. Und da ich keine Zeit zu verschwenden habe, versuche ich die Ablenkung so klein wie möglich zu halten.
  • Wenn ich im Laden Dinge kaufe, die doppelt verpackt sind wie z.B. Cornflakes, die in Folie und Pappe gehüllt sind, lasse ich die Pappe im Pappcontainer des Ladens. So wird der Einkauf weniger voluminös, ich spare das Auspacken daheim und habe weniger Papiermüll.
  • Wenn ich etwas bestellt habe, verwende ich den Umschlag oder das Paket nochmal. Die Waren kommen und gehen hier ja. Manche Kartons werden mit altem Geschenkpapier beklebt und dienen dann als Aufbewahrungskisten für allerlei Kleinigkeiten, wie z.B. im Kinderzimmer.
  • Ebenso gehe ich regelmäßig meine Lesezeichen im Browser durch und lösche, was nicht mehr gebraucht wird bzw. gucke mir nochmal das Schöne an, das ich mir merken wollte. Vielleicht ist ja was Nettes dabei, so macht das Aufräumen auch Spaß.
  • Nicht zuletzt unterziehe ich meine RSS Feeds immer wieder mal einer kritischen Prüfung. Ich mag Blogs und lese gern vom Leben anderer Menschen, lasse mich inspirieren und auf neue Wege führen. Wenn ein Blog das vermag, gehört er zu meinen Favoriten. Wenn er mich aber aufregt, wenn mir das Ganze zu werbelastig oder zu selbstverliebt wird, oder mich gar langweilt, dann eben nicht mehr.
    Ein wirklicher Dauerbrenner unter den Feeds ist bei mir die Seite der Produktrückrufe, schon seit mehr als 2 Jahren. So erfährt man direkt, wenn irgendein Artikel wegen Verunreinigungen oder Rückständen zurückgerufen wird.

Drei wirkliche Filmtips aus dem Programmkino – ungewollte Schwangerschaft und Adoption

Ich liebe Programmkino, schon immer. Filme mit Tiefgang, die einen in neue Welten entführen, einen neuen Blickwinkel aufzeigen und die Lebensweisheit eines Menschen in gebündelter Form vortragen. Ich finde ja ohnehin, dass es kaum etwas Interessanteres gibt als die Erfahrungen und die Lebensgeschichten von Menschen, gerade, wenn sie die Betroffenen zu einer tiefen Einsicht über ihre Existenz und deren Sinnhaftigkeit verholfen haben.
Im Herzen bleibe ich einfach immer die Philosophin, die voller dem Staunen über die Welt, dem thaumazein, nicht über die verwunderte Frage:“Wozu?“ hinauskommt.
Zum Glück bietet mir mein Beruf ausreichend Möglichkeiten, genau mit diesem Nukleus der menschlichen Existenz in Kontakt zu kommen.
Und weil gerade Filme sich so wunderbar dazu eignen, mit anderen Menschen auf ganz tiefe und unverstellte Weise ins Gespräch zu kommen, bin ich stets auf der Suche nach neuem Futter – für die Abendveranstaltung, den Workshop, die Lehreinheit.
Einer unserer Lieblingsfilme hier bei den Drei Lamas ist schon länger der Steifen „Juno„*, bei dem es um eine ungewollte Teenagerschwangerschaft geht. Wie das eigentlich ja oft verwendete Thema aufgearbeitet wird, finde ich einzigartig.  Das mag am Regisseur Jason Reitman liegen, dem es gelingt, die Handlung auf ein angenehmes Maß zu verlangsamen, den Zwischentönen viel Raum zu lassen und die jugendlichen Akteure sehr realistisch zu zeichnen. Dabei ist die Umwelt, in der der Film spielt auf eine besondere Art retro und die Beziehung zwischen den Hauptdarstellern wird derart zartfühlend dargestellt, dass es fast zu schön ist.
Juno, die als Jugendliche ungewollt schwanger wird, geht auf ihre Art mit dem Thema um – gerade das lässt viel Diskussionsspielraum.
In der letzten Zeit habe ich zum Themenfeld ungewollte Schwangerschaft und Adoption noch zwei weitere Filme entdeckt, beides echte Schätze. Philomena * basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt das kirchlich vorkonziliare  und materiell mittellose Irland, in dem junge, ungewollt schwanger gewordene Mädchen oft keinen Rückhalt und keine Unterstützung hatten. Philomena, die in ihrer Verlassenheit Aufnahme in einem Kloster gefunden hatte, muss erleben, wie ihr kleines Kind ohne Absprachen mit ihr von einem fremden Paar adoptiert wird. Noch als gealterte Pensionärin denkt sie jeden Tag an ihr Kind und bricht erst kurz vor dessen 50. Geburtstag ihr Schweigen über die Vergangenheit, zu sehr sind Trauer, Schuldgefühl und die Sicherheit, eine große Sünderin zu sein, miteinander verquickt. Ihre Tochter stellt einen Kontakt zu einem Schriftsteller und Journalisten her (dessen Biographie, Karriereschwierigkeiten und fundamentale Kirchenkritik ebenfalls im weiteren Verlauf einen immer größeren Platz einnehmen), der bei der Suche nach dem Sohn helfen soll.
Philomena lässt sich auf eine große Suche ein, um hinterher wieder an den Ursprungsort zurückzukehren. Die Auflösung der Suche und Philomenas Reaktion kommen schockierend und unerwartet daher und hinterlässt den Zuschauer (zumindest einmal mich) sprachlos, staunend und nachdenklich. Wenn man sich klar macht, dass der Plot keine Fiktion ist, sondern auf Tatsachen beruht, noch einmal mehr.
Der dritte Film in der Reihe, Mütter und Töchter, * ist ein Film, der die Schicksale dreier, zunächst völlig unabhängig voneinander erscheinender Charaktere, erst gefühlvoll vorstellt und dann deren Bande zueinander verdeutlicht.
Auch hier steht eine ungeplante Schwangerschaft am Anfang der Begebenheiten. Die junge Mutter wird von ihrer Mutter dazu gedrängt, das Kind zu Adoption freizugeben und erlebt damit einen Verlust, den sie in keiner Sekunde ihrer Existenz vergessen kann. Sie pflegt ihre mittlerweile gebrechliche Mutter und ist ein verschlossener, abweisender Mensch geworden. Es gelingt nicht, mit ihrer Mutter über das Erlebte zu sprechen, vielmehr übt ihre Mutter auch bei der mittlerweile über 50jährigen einen zerstörerischen Druck aus, der die Verschlossenheit den Menschen gegenüber verstärkt und neue Beziehungen im Keim erstickt. Erst nach dem Tod der Mutter erfährt sie von deren Pflegerin, wie sehr diese sich Vorwürfe gemacht hatte, erst jetzt kann sie nach ihrer Tochter suchen, erst jetzt sich anderen Menschen öffnen und über ihre Geschichte sprechen.
Ihre Tochter Elizabeth hatte als Adoptivkind kein gutes Leben und ist nun zwar beruflich erfolgreich, jedoch persönlich haltlos und stets in Distanz zu anderen. Auch sie denkt häufig an ihre Mutter, was sich verstärkt, als sie ungeplant schwanger wird – etwas, dass sie mit ihrer frühen Sterilisation eigentlich hatte verhindern wollen.
Eine junge Konditorin kann keine Kinder bekommen und möchte nun den Weg der Adoption einschlagen. Obgleich ihr Mann sie zunächst scheinbar unterstützt, bröckelt die Beziehung immer mehr bis zum vollständigen Bruch, da ihre Unfruchtbarkeit für ihn zunehmend die Liebesbeziehung infrage stellt.
Der Film ist sehr leise, sehr langsam geschnitten, offenbart ganz viel Verlorenheit, Trauer, Wut und Unsicherheit – und zeigt, wie das Leben zweier Menschen manchmal durch kleine Versehen, kleine Missgeschicke eine mehr als unerwartete Wendung nehmen kann. Auch hier: Viel Potential zum Austausch und zum Nachdenklich-Zurückbleiben.

In Erinnerungen schwelgen

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Die Fotographie ist eine meiner großen Leidenschaften. Als Jugendliche bin ich mit einer alten analogen Spiegelreflexkamera durch die Welt gegangen und habe so gut wie alles ausprobiert, was das Handbuch vorgestellt bzw. wovon eine meiner Kunstlehrerinnen an der Schule berichtet hatte. Hier habe ich auch im Fotolabor gestanden, selbst entwickelt, Neues ausprobiert, Fotos für eine Ausstellung im Rahmen der Schule fertiggestellt.
Irgendwie ging es danach nicht mehr richtig weiter mit der Leidenschaft; die Lernerei fürs Abi, die Zukunftspläne, die fehlende Zeit – und ich glaube auch die Tatsache, dass wir zuhause technisch nicht sehr auf dem Stand der Zeit waren und ich ja allgemein nicht sehr technikaffin bin, hat mich von der Digitalfotographie einige Jahre ferngehalten.
Dank Alphalama sind aktuelle technische Geräte bei uns eingezogen, um deren Wartung ich mich zum Glück nicht kümmern brauche und die ich dementsprechend einfach genießen und ausprobieren darf.
Die Lust an der Fotographie ist ungebrochen, mittlerweile ist die Freude an der digitalen Bildbearbeitung hinzugekommen.
In der letzten Woche habe ich mir etwas Zeit genommen, um alte Fotos zu sortieren und anzuschauen. Wie diese hier aus Dublin und dem Umland. Ein wundervoller Urlaub, der letzte, den Alpahalama und ich ohne Nachwuchs verbracht haben, Minilama war allerdings im Bauch dabei.
Wir können es nicht erwarten, ihm diesen wundervollen Ort zu zeigen – der Ort, an dem ich bisher am häufigsten Urlaub gemacht habe. Vielleicht in 2 Jahren wieder.

Hier gibt es mehr schöne Momente.

Den Schuhvorrat sinnvoll reduzieren

Vor Kurzem habe ich darüber berichtet, dass ich mir unsere Schuhregale vornehmen will. Nach den Kleiderschränken und den ganzen Kisten mit Kinderkleidung, die auf dem Speicher herumstanden, teils mit Brauchbaren und teils mit Ladenhütern gefüllt, war es ja ein logischer Schritt, auch mal unseren Schuhvorrat kritisch zu betrachten.
Der Anlass war die eher traurige Beobachtung, dass mir die Alltagsschuhe ausgehen. Also jene Schuhe, die an der Garderobe stehen, gleich unter den Jacken, die man rasch anzieht, wenn man Alltägliches erledigt oder ins Büro fährt, an Tagen, wo keine besonderte Sitzung oder ein außergewöhnlicher Empfang anstehen.
Durch den Verkauf von zwei Paaren, die eher als Ladenhüter auf dem Speicher herumstanden, konnte ich mir dann ein Paar kaum gebrauchte Naturschuhe * bestellen. Sehr bequem und sie haben direkt einen Platz auf dem Regal bekommen.
Wir haben immer ein Paar zum Wechseln unten stehen, so kann das andere Paar auslüften und der Fuß gewöhnt sich nicht zu sehr an ein Fußbett.
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Das Schuhregal ist noch aus meinem Studienzimmer früher ganz voll mit meinen Schuhen, jetzt ist genug Platz für die Schuhe der ganzen Herde.
Minilama hat ebenso wie wir neben den Haus- und Turnschuhen zwei Straßenschuhpaare zum Wechseln.

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Auf dem Speicher haben wir noch jene Schuhe stehen, die nicht täglich benötigt werden, wie Arbeitsschuhe, Turnschuhe, Winterschuhe, Sandalen oder festliche Schuhe. Die Badeschuhe sind ja hier im Dauereinsatz und stehen daher nie im Regal. Aber wir sind ja keine Tausendfüßler und brauchen nicht unzählige Paare, auch wenn ich Schuhe kaufen früher gern gemocht habe. Aber wenn man ein Paar gefunden hat, das man wirklich bequem findet und immer tragen könnte, braucht man ja im Endeffekt nichts Neues. Der Schuhmacher verdient mehr an mir als der Schuhhändler seit ich in Qualitätsschuhe investiere.  In diesem Jahr habe ich meine Winterboots neu besohlen lassen und an einigen Stellen wurden sie neu genäht. Die Schuhe sind noch aus den 90ern, super eingelaufen, eine gute Qualität. Neu würden sie 14o Euro kosten – und es würde wieder einige Zeit dauern, bis sie bequem werden. Das Flicken vom Meister hat 28 Euro gekostet, das letzte Mal war das vor zehn Jahren nötig. Eine gute Sache also

Bei dieser Aufräumaktion konnte ich von mir 5 Paar Schuhe aussortieren, ohne dass es mir wirklich auffällt, da ich sie nie getragen habe. Alphalama, der weniger Schuhe hortet als ich, konnte eines aufgeben. Witzigerweise war das das erste, das ich verkauft habe.

Sinnvoll die Anzahl der Schuhe reduzieren heißt bei mir:

  • Ein Paar Hausschuhe
  • Ein Paar Badelatschen (unabdingbar für das Schwimmbad, Hotels, alle Orte, an denen man duscht, die nicht zuhause sind)
  • Ein Paar Hallenturnschuhe (ohne Abrieb)
  • Ein Paar Turnschuhe zum Walken, Wandern, sonntägliches Spazierengehen, Joggen usw.
  • Ein Paar Trekkingsandalen
  • Ein Paar Lederboots für die Schneeballschlacht, das Schneeräumen, zum Wandern, alle winterlichen Aktivitäten im Garten oder für den Besuch eines Konzerts und Festivals
  • Ein Paar Winterschuhe aus Leder für den dienstlichen Einsatz
  • Ein Paar gefütterte Stiefel für sehr kalte Tage und unter Winterröcke
  • Vier Paar schicke Schuhe mit mehr oder weniger Absatz (davon eins schon mal neu besohlt vom Schuster meines Vertrauens – und ein anderes der Klon des eben genannten. Ich werde sicher nie wieder Absatzschuhe finden, die in 42 so schön aussehen und zu allem passen). Eines für eher stehfreudige Anlässe mit Hosenanzug und eines für Familienfeste und größere Anlässe (meine Standesamtschuhe – auch barfuß so bequem, dass man sie erfinden müsste, wenn es sie noch nicht gäbe
  • 2 Paar Halbschuhe zum täglichen Anziehen

Bei Alphalama heißt das etwas Ähnliches:

  • Ein Paar Hauschuhe
  • Ein Paar Badeschuhe
  • 2 Paar Halbschuhe zum täglichen Anziehen
  • Ein Paar Trekkingsandalen
  • Ein Paar Hallenturnschuhe ohne Abrieb
  • Ein Paar Arbeitsschuhe – auch zum Wandern und für alle Einsätze draußen
  • Ein Paar Winterschuhe
  • Ein Paar alte Sneaker zum Werkeln und Bauen
  • Ein Paar Lederschuhe für festliche Anlässe jeder Art

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Das könnte eine Anregung sein, um den eigenen Bedarf einmal kritisch zu prüfen. Wichtig finde ich es, wegzukommen von dem Ziel „x Paar Schuhe will ich nicht überschreiten“, sondern zu bedenken, für welche Anlässe man Schuhe braucht. Wer viel Sport macht, braucht entsprechend eine gewisse Auswahl, wer oft Rock und Kleid trägt, benötigt einige Paare schicke Schuhe usw.  Da sollte man besser vom konkreten Bedarf als von einer festen Zahl ausgehen, denke ich.

Die vielen Umzugskartons, die auf dem Speicher standen, sind auf drei geschrumpft.

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Der Rest steht hinter dem Tisch und wird demnächst vekauft. Denn ich will keine Umzugskisten mehr im Haus haben. Wir wollen ja nicht umziehen und das, was wir haben, soll einen richtigen Platz bekommen. Wenn es den nicht gibt, nun ja…

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Und die Ecke, in der die ganzen Kartons noch vor Kurzem standen – nett umsäumt von einem grünen Retrobad – ist nun bereit für Neues. Eine einstmals tolle grüne Tapete blitzt unter dem wilden Tapetengemisch hervor.
Das Räumchen soll gefliest werden, weiß verputzt und dann wird meine Waschküche draus. Auf dem Speicher ist das natürlich etwas exotisch, aber ich finde es richtig praktisch. Hier trockne ich die meiste Zeit des Jahres die Wäsche, hier steht jetzt das Bügelbrett. Und hier ist wenig Druchgangsverkehr – ev. Wäscheberge sind gut verborgen. Und ich kann direkt von der Leine zusammenlegen und bügeln. Eigentlich super. Gut also, dass der Wasseranschlus im Wohnturm bis auf den Speicher geht. Das nächste größere Projekt steht also an.

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